Loose Change – plausible Verschwörungstheorie zu 9/11

[aktualisiert & erweitert am 15.09. 11.00]

Meine Haltung als Verschwörungstheorie-Gegner

Alleine das Wort Verschwörungstheorie hat mich bisher erschaudern lassen. Wenigstens in Zusammenhang mit 9/11 galt mir der Begriff als Synonym für „Spinnerei“, wenn nicht Schlimmeres.

Mein Generalverdacht gegen die 9/11 Verschwörungstheroretiker ist zweifacher Art.

Hauptsache spektakulär

Erstens: Deren Vertreter schienen lediglich etwas möglichst Spektakuläres aufgreifen zu wollen, um sich damit laustark und verächtlich über die US Regierung im Allgemeinen äußern zu können.

Nun, regelmäßig lautstark und verächtlich haben wir uns vom Transatlantikblog über diese Regierung Bush-Cheney ebenfalls geäußert. Aber das ist und war nie ein Vehikel, um Position gegen die USA zu beziehen, sondern um Front zu machen gegen Bush, der im Gespann mit Cheney und Konsorten aus den USA das beinahe Schlechteste gemacht hat, das man sich vorstellen kann.

Zu komplex, um kontrollierbar zu sein

Zweitens: Die Theoretiker übersehen die schiere Komplexität, die die Kombination all dieser dunklen Aktivitäten mit sich bringen müsste, wären sie denn durchgeführt worden. Alleine die Zahl derer, die in solchen weitreichenden Aktionen beteiligt werden müssten, um zum Ziel zu kommen, dürfte unübersehbar sein. Wie lautet ein alter Spruch: Das bestgehütete Geheimnis ist das, das man nicht teilt. Aus jeder kritischen SPD oder CDU-Gremiumssitzung – um ein triviales Beispiel zu nehmen – sickern mit schöner Regelmäßigkeit Indiskretionen zur Presse.

Gewisse einfache menschlichen Regungen lassen sich nie ausschalten oder berechnen. Jemand wird Zeuge bzw. Mitwisser eines brisanten Vorgangs? Dann möchte er sich mit großer Wahrscheinlichkeit irgend jemandem mitteilen: „Sieh her, was ich weiß“ / „Bin ich nicht wichtig?“ / „Ist das nicht ungeheuerlich?“.

Das mag man im Griff haben bei einigen wenigen Personen. Aber bei konzertierten Flugzeugentführungen und Gebäudesprengungen? Mindestens Hunderte auf vielerlei Ebenen und in -zigfachen Funktionen müssten involviert werden.

Wie soll man sich das vorstellen? Sagt Ober-Dunkelmann Eins zu Unter-Dunkemann Zwei „Besorg Dir 200 Sprengsätze und verlege sie gleichmäßig im ganzen World Trade Center. Beschaff Dir dazu ein Team von Sprengmeistern. Sorge dafür, dass Euch niemand sieht, wie Ihr die Ladungen an die neuralgischen Stellen des Gebäudes bringt.
Was sind die neuralgischen Stellen? Da müssen wir die Statiker fragen, alte Pläne beschaffen….
Natürlich müsst Ihr Bohrungen vornehmen. Das darf aber niemand hören. Die Hausmeister, Putzkolonnen, Spätschichter ziehen wir daher ab. Wie das geht? Das bekommen wir hin. Und dann …“
Diese Liste der „Anforderungen“ an ein solches Unterfangen ist natürlich stark gekürzt und müsste beinahe unendlich verlängert werden. Damit wird es aber nicht mehr kontrollierbar. Zu viele Beteiligte und zu viele Abhängigkeiten, die die Durchführung gefährden.

Die verstreuten Hinweise zur 9/11-Verschwörung, die man mal hier, mal da mitbekam, klangen sodann eher nach hysterischer Wichtigtuerei, als nach irgendjemandes Bemühen, einer kritischen Sache um der Sache willen auf den Grund gehen zu wollen, statt nur dubiose Bücher oder T-Shirts verkaufen zu wollen.

Menschlich und politisch möglich? Immer.

Meine Skepsis rührte – über die zwei oben genannten Gründe hinaus – nicht aus einer Art Vertrauensseligkeit in die ehrenwerten Handlungen der jeweiligen Regierungen. Dazu fehlt mir naives Vertrauen.

Auf der allgemein-menschlichen Ebene darf man getrost allen weitgehend alles zutrauen. Kennen Sie jemanden, der eine aufrichtige Steuererklärung abgibt? Jeder oder fast jeder schiebt und betrügt im Rahmen seiner Möglichkeiten und redet es sich schön: „Sonst würde ich den Afghanistankrieg mit subventionieren!“ – Ja, ja, nice try, aber Du verhinderst zusammen mit Deinen Gleichgesinnten auch den Bau von Krankenhäusern oder Schulen. Das spielt sich auf der Ebene der Normalbürger ab. Bei SIEMENS haben dieselben Motive gleich ganz andere Konsequenzen, und bei Regierungen erweitert sich die potentielle Dimension entsprechend.

Und auf der politischen Ebene kennt man wenigstens aus der Historie genügend Winkelzüge, die um bestimmter Interessen willen vollzogen wurde. Die wohl am häufigsten zitierten Beispiele sind der „polnische Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz„, der als Auftakt für den Überfall Deutschlands auf Polen herhalten mußte, oder der Kanonenbootvorfall im Golf von Tonking, der den USA als offizielles Eintrittsbillet in den Vietnamkrieg diente, oder auch Pearl Harbor, das Roosevelt möglicherweise zuließ, um die damals kriegsunwilligen Amerikaner zum Eintritt in den Krieg bewegen zu können.

Diese eben genannten Beispiele hatten zwar größte Konsequenzen, liessen sich aber letztlich mit einer Handvoll Insider einfädeln.

Darin dürfte der wesentliche Unterschied zu 9/11 liegen. Die eingangs erwähnte Komplexität müsste den potentiellen Drahtziehern sagen, dass das Unterfangen von vornherein einem unüberschaubaren Risiko ausgesetzt ist.

Daher, und nicht weil man etwas Derartiges der einen oder anderen Regierung nicht zutrauen könnte, scheint mir Skepsis gegenüber den 9/11-Theorien angebracht.

Soviel zur Vorrede.

Das Video „Loose Change“ („Kleingeld“)

Das seit 2006 mehrfach aktualisierte Video, das sowohl im Internet anzusehen ist, als auch per DVD gratis verteilt wird, sorgt seit längerem und in stetig wachsendem Maß für Furore.

Im Juli 2006 widmete die FAZ dem Film einen auffällig neutralen Bericht,

in dem die Autorin Karin Kails feststellte:

Sollte es stimmen, daß die Regierung gelogen hat, daß das Loch [im Pentagon] gar das Ergebnis eines Selbstbeschusses mit Raketen war?

Undenkbar.

Es gab viele haltlose Verschwörungstheorien über die Beteiligung der Bush-Regierung am 11. September, aber auch viele unbeantwortete Fragen – und so nachdrücklich wie in „Loose Change“ sind bisher die wenigsten vorgetragen worden.

Der Bericht wurde unmittelbar darauf vom SPIEGEL übernommen:

… und von der Deutschen Welle:

Im November 2006 ließ der Präsident der Humboldt Universität zu Berlin, Christoph Markschiess, die zuvor genehmigte Aufführung verbieten:

Der SPIEGEL legte mit einem Beitrag auf Spiegel-TV nach und ließ einen amerikanischen Physik-Professor zu Wort kommen. Der legte dar, die Aufnahmen des Zusammensturzes der Türme zeigten eindeutig, dass ein Thermit-basierter Sprenstoff zum Einsatz gekommen sei. Das sehe man an dem charakteristischen weißen Rauch und dem verflüssigten Metall, das erkennbar die Außenwände herunter gelaufen sei. Obwohl der Bericht offenkundig im Sinne der Loose-Change-Macher berichtete, schloß Stefan Aust mit der bissigen Wertung von den „Verschwörungstheorie-Fanatikern“:

Im Januar 2007 meinte der britische GUARDIAN:

It began as a tiny internet film attacking the ‚lies‘ surrounding 9/11. Now, millions of people have heard its message. Like it or loathe it, you can’t ignore Loose Change:

Zum Jahrestag der Anschläge legte schließlich die Süddeutsche Zeitung in 2007 nach:

Kritik an Loose Change

Das Video Loose Change hat meines Erachtens mehrere Schwächen.

Leider ist es im reisserisch-schnellen MTV-Videoclip-Stil gedreht, was der Jugend der Produzenten geschuldet ist. Aber alleine dadurch büßt es erheblich an Seriosität ein. Das ist kein Argument gegen die Glaubwürdigkeit, aber eins gegen die Akzeptanz des Films.

Im Vorlauf (der deutschen Version) wird auf andere Intrigen und Personen aus früheren Zeiten verwiesen. Das führt einen kritischen Betrachter zur Annahme, hier solle man schon einmal „vorbereitet“ werden auf die kommende Dunkelmännertheorie. Das schafft eher Distanz zum Film, als den Produzenten Vertrauen entgegen zu bringen.

Manches ist so plump, dass einem fast zu Beginn die Lust vergeht, weiter zuzusehen. Da sieht man auf einer Broschüre von 1997 das WTC mit einem Fadenkreuz abgebildet. Wenn das mal nichts bedeutet! Bitte. Das ist lächerlich und eher eine Aussage über die jugendlichen Filmemacher und deren verzweifelte Suche nach allen möglichen Hinweisen, als eine ernsthafte Beweissuche.

Es werden sodann eine Fülle von Indizien geliefert, die einem bestimmte Schlußfolgerungen nahe legen wollen, es aber nicht zwingend tun. So wird zum Beispiel auf lancierte Aktien-Put-Optionen kurz vor dem Anschlag verwiesen. Spekulanten sollen aufgrund von Insiderwissen auf fallende Kurse bei den betroffenen Fluglinien gesetzt haben. Die Put-Optionen hätten dabei den üblichen Handelsrahmen um das Vierfache überstiegen. Zum einen kommt mir das Vierfache nicht gerade viel vor angesichts der „Chancen“ des Vorgangs. Zum anderen fehlt einem eine Information, an wie vielen anderen Tagen derartige Ausreißer in den Umsätzen stattfinden. Erst mit dieser Information hätte man eine bessere Grundlage. Kommen solche Ausreisser monatlich oder gar wöchentlich vor, ginge die Aussagekraft gegen Null. So aber wird man lediglich in eine bestimmte Richtung gedrängt, was grundsätzlich suspekt ist.

Nachdem im gesamten Verlauf des Videos mit (nervend) spannungsgeladener Musikunterlegung gearbeitet wurde, wird schließlich Osama Bin Laden mit süßer Doris-Day-Musik unterlegt gezeigt und dabei versichert, er habe mit all dem nichts zu tun. Abgesehen von dem unpassenden Stilbruch ist zwar denkbar, dass Bin Laden mit 9/11 nichts zu tun hat, ihn aber trotz seiner mehrfachen Attacken auf westliche Einrichtungen gleich rundum in Schutz zu nehmen, irritiert doch sehr.

Der Film wirft aber trotz dieser und weiterer Schwächen eine Reihe von Fragen auf, die tatsächlich nachdenklich stimmen.

Da sind etwa die Interviews von Feuerwehrleuten direkt nach dem Einsatz, die sehr anschaulich und glaubwürdig ihre Eindrücke von serienhaften Explosionen in den Türmen des World Trade Centers schildern. Sodann legt eine genau Betrachtung der Aufnahmen der einstürzenden Gebäude nahe (legt nahe, nicht: beweist), dass in den unteren Stockwerken mehrere Explosionen stattfanden.

Statikerklärungen hin oder her: Dass alle drei Gebäude wie aus dem Lehrbuch der Höheren Sprengkunst kerzengerade in sich zusammen fallen und dies fast genau in der Geschwindigkeit, die der freie Fall zulässt, bleibt doch merkwürdig.

Man hört die Bordtelefon- und Handygespräche des Flug 93, und noch bevor einen der Sprecher des Films darauf hinweist, stellt man mit einiger Verwunderung fest, dass eine Stewardess unmöglich in diesem ruhigen, ja fast gelangweilten Ton davon berichten kann, soeben seien mehrere Personen von Entführern erstochen worden.

Ebensosehr lässt einen sofort aufhorchen, wie sich über Bordtelefon ein mutmaßlicher Sohn bei seiner Mutter mit „Hallo Mom, ich bins, (plus Vorname, Nachname)“ meldet. Wer würde sich je bei seiner Mutter mit Nachnamen melden? Dazu die mehrfache, unsinnige Nachfrage „Du glaubst mir doch, Mom?“ und weitere Kuriositäten. Ein ziemlich schlechter, da selbstgefälliger Verriss des Film lässt diesen Einwand nicht zu und erklärt, dass es genau so zugegangen sein könnte. Ich nehme an, der Verriss-Schreiber hat sich die Telefonsequenzen nicht angehört. Wie bei der Stewardess fehlt auch hier jede Aufgeregtheit, von Panik oder Schluchzen gar nicht zu reden.

Mit einiger Verwunderung stellt man dann fest, dass von den beiden Boeings, die ins Pentagon flogen bzw. bei Shanksville / Pennsylvania abstürzten, nichts (Shanksville) bzw. sehr wenig (Pentagon) übrig geblieben war, anhand dessen man die Flugzeuge hätte identifizieren können.
Zeugen der Unfallstelle von Shanksville berichteten, es habe eher ausgesehen, als hätte jemand Metallschrott über dem Gelände ausgekippt, als nach einem Flugzeugabsturz. Im Falle des Pentagon-Flugzeugs ist noch am ehesten verständlich, dass so gut wie nichts übrig geblieben ist, da die Maschine in ein äußerst massives Gebäude raste. Im Gegensatz zur Shanksville-Absturzstelle gibt es dazu sogar eine Reihe von Photografien.

Warum aber Pentagon-Mitarbeiter sofort beim Einsammeln von Flugzeugresten tätig wurden, ist seltsam. Ich erinnere mich, wie ich als kleiner Junge nahe meiner Gemeinde die Absturzstelle einer Phantom aufgesucht habe: Selbst die Ortspolizei war so routiniert, alles gründlich abzusperren. Alle Wrackteile waren sofort mit Schildchen zur Beweisaufnahme versehen worden.

Dass man keine näheren Informationen zu Shanksville erhält, korrespondiert mit dem verbürgten Einsatzbefehl Dick Cheneys zum Abschuss von Flug 93, auch wenn später behauptet wurde, es sei zu keinem Abschuss gekommen (Bericht der Washington Post):

If the plane continued heading toward what was seen as a significant target with apparently hostile intent, the U.S. pilot would have the authority to shoot it down. With Bush’s approval, Rumsfeld passed the order down the chain of command.

In the White House bunker, a military aide approached the vice president.

„There is a plane 80 miles out,“ he said. „There is a fighter in the area. Should we engage?“ [= angreifen lassen]

„Yes,“ Cheney replied without hesitation [ohne Zögern].

Around the vice president, Rice, deputy White House chief of staff Joshua Bolten and I. Lewis „Scooter“ Libby, Cheney’s chief of staff, tensed as the military aide repeated the question, this time with even more urgency. The plane was now 60 miles out. „Should we engage?“ Cheney was asked.

„Yes,“ he replied again.

As the plane came closer, the aide repeated the question. Does the order still stand?

„Of course it does,“ Cheney snapped.

Zwar berichtet der SPIEGEL aus dem Prozeß gegen Zacarias Moussaoui:

Dank neuer Unterlagen aus dem Frühjahr 2006 ist beispielsweise endgültig klar, dass die vierte entführte Maschine, Flug United Airlines 93, nicht von US-Militärjets abgeschossen wurde – auch wenn das viele Verschwörungstheoretiker behaupten. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Terroristen Zacarias Moussaoui spielte die Staatsanwaltschaft im Gerichtssaal erstmals die Aufnahmen des Voice-Recorders von Flug UA 93 vor – ein dramatisches Tondokument, auf einen Abschuss gibt es keinen Hinweis.

Aber es bleibt offen (worüber der Spiegel nichts aussagt), ob das komplette Tondokument vorlag.

Nun ist dieser Vorgang „Abschuß oder nicht Abschuß“ offenkundig nicht Bestandteil einer Verschwörung. Aber selbst wenn man alle anderen Vorgänge zu 9/11 als echten Terroranschlag ansieht, hätte die Öffentlichkeit und insbesondere die Angehörigen ein Recht darauf, die wahren Umstände des Absturzes von Flug 93 zu erfahren.

Die US Regierung hat bis heute die Aufnahmen der vieldutzend vorhandenen Überwachungskameras des Pentagon nicht freigegeben und darüberhinaus unmittelbar nach dem Vorfall alle Videoaufnahmen der dem Pentagon nahestehenden Gebäude konfiszieren lassen und ebenfalls bis heute nicht freigegeben.

Der Film bietet eine ganze Reihe weiterer kritischer Punkte, angesichts derer ich als Skeptiker mehrfach die Stirn runzeln mußte.

Auch die angebotenen Erklärungen, die umfänglich etwa auf einer Spiegel-Seite angeboten werden, scheinen mir oberflächlich und überwiegend unbefriedigend.

Gegen Ende des Film kommen dann zwar wieder einige Komponenten ins Spiel, die eher Verwirrung stiften, als zur Klärung beizutragen. Aber insgesamt wurden genügend stichhaltige Hinweise geliefert, die mich dazu bringen, der Arbeit alles in allem das

Prädikat: Sehenswert

zuzugestehen, auch wenn nicht „die Antwort“ auf 9/11 geliefert werden konnte.

Das Fundament sollte aber gelegt sein, um weitere konkrete Schritte folgen zu lassen. Die Auswirkungen von 9/11 sind zu gewaltig, als dass man kritische Vorgänge mit einem Schulterzucken und dem Hinweis auf Verjährung beiseite wischen könnte.

Bei der Durchsicht der Medienberichte fiel mir eine Untentschlossenheit im Befund auf. Zwar hat auch mich dieses Video nicht abschliessend von einer bestimmten Täterschaft überzeugt, aber doch davon überzeugt, dass man mehr Informationen einfordern muss. Genau in dieser Richtung blieben die meisten Berichte in den Medien merkwürdig indifferent. Die offenen Fragen, so lautete meist das Credo, würden den Verschwörern weitere Anreize liefern. Angesichts der Tragweite der Geschehnisse eine irritierende Schlußfolgerung. Es sollte nicht den Verschwörern weitere Anreize liefern, sondern der Presse bzw. der Regierung oder den Staatsanwaltschaften, denn immerhin waren auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern.

Schließlich sollte auch Berlin allergrößtes Interesse daran haben, was genau es mit 9/11 auf sich hat, gleich wie das Ergebnis lautet. Immerhin kämpfen und sterben unsere Männer und Frauen aufgrund der Vorgänge jener Tage in Afghanistan.

Leider befindet sich unter den Informationsbruchstücken und Thesen sehr viel Unausgegorenes, offenbar auch deshalb, weil nicht wenige um jeden Preis eine Verschwörung sehen wollen. So eine Herangehensweise steht der Objektivität üblicherweise sehr im Weg.

Aus den Informationen, die ich bislang für mich zusammentragen konnte, habe ich mir kein abschliessendes Bild machen können. Die Fragen sollten aber beim gegenwärtigen Stand der Dinge nicht aufhören.

Fest steht jedenfalls dies: Die Vorfälle um 9/11 wurden seitens der Regierung Bush/Cheney sofort genutzt, ja auf kriminelle Weise mißbraucht, um Amerika und den Westen in einen Krieg gegen den Irak zu stürzen. Das alleine ist Grund genug, den Stab über die Regierung Bush zu brechen und sie vor Gericht zu stellen, da eine Amtsenthebung eine viel zu geringe Maßnahme wäre.

Quellen

Das Video ist in einer „Final Cut“ Version unter anderem in Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch erhältlich.

Die deutsche Version kann man unter Google Videos hier oder gleich hier ansehen:

Die englische Originalversion findet man auf der Webseite der Produzenten Dylan Avery.

Sollten sich Kritikpunkte zu 9/11 erhärten, hätte man es nicht mehr mit einer Verschwörungstheorie zu tun. Es wäre dann eine strafrechtlich relevante Untersuchung mit völkerrechtlichen Implikationen. Mit anderen Worten:

Eine Angelegenheit für den Internationalen Strafgerichtshof.

Aber: Die Kritiker berauben sich ihrer Mittel

Kakophonie – oder wenn alles durcheinanderschreit

Es bleibt aber zu befürchten, dass ähnlich wie im Fall des Kennedy-Mordes die Kakophonie der Erklärungen wider Willen dazu beigetragen hat (und beiträgt), dass niemals alle Antworten gefunden werden. Statt sich darauf zu beschränken, die heiklen Fragen zu sammeln und mit vereinten Kräften auf Antworten zu drängen, auf weitere 9/11 Kommissionen und staatsanwaltliche Untersuchungen, haben die Kritiker gleich die Antworten geliefert: Die CIA wars, der Mossad, die Bush-Regierung, der Eigentümer des WTC, die Wall Street, die Mafia, die an das Gold im WTC gelangen wollte, und Kombinationen davon.
Und damit die Glaubwürdigkeit ihrer Kritik untergraben.

Diplomatie – wir doch nicht

Die Kritiker schlagen oft die einfachsten Regeln der Psychologie in den Wind und zeigen sich auch darin ihren „Gegnern“ haushoch – unterlegen. Wie heißt es bei Shakespeare: „Klug sollt‘ ich sein, denn die Gradheit ist eine Torin, die stets das Ziel verfehlt, wonach sie strebt!„.

Schaut man sich die Internetseiten an, erhält man die schönsten Anschauungsbeispiele, wie man am besten man (auch interessierte) Leute vertreibt. Mit plumpen marktschreierischen Mitteln, reisserischen Aufmachern (BILD ist nichts dagegen), dubiosen Büchern etc.pp. scheint es sich oft um Seiten von Sekten zu handeln. Wir gegen den Rest. Das ist eins der Sektenmerkmale: Abschottung bis hin zur feindlichen Ausgrenzung gegenüber „Andersgläubigen“. Das Ganze am besten vermischt mit esoterischen, radikal-sozialistischen, kommunistischen und weiteren Zutaten. Wer soll damit angesprochen oder überzeugt werden außer denen, die schon „drin“ sind? Jeder „Normalbürger“, der sich in allen denkbaren Ebenen zunächst einmal acht Stunden auf seinen Job konzentrieren und sich dann um Familie kümmern muss, ganz zu schweigen von jemandem aus „besseren Kreisen“ oder einem einflussreichen Vertreter aus Wirtschaft, Kunst oder Politik wird sich dreimal überlegen, ob er sich in die Nähe eines solchen Umfelds begeben will. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.

Die Kritiker wollen etwas erreichen, aber kümmern sich kein bisschen darum, wie sie an Verbündete kommen? Ein kommunistischer italienischer Abgeordneter hier und ein inzwischen im Abseits stehender ehemaliger hoher deutscher Diplomat da können schwerlich etwas bewegen. An den fehlenden Verbündeten – und hier schiessen die Kritiker entgegen ihrem eigenen Interesse meilenweit über Ziel hinaus – ist nicht ein weiteres Komplott schuld, an dem alle „da oben“ beteiligt sind, sondern – tut mir leid, das unverblümt sagen zu müssen – die eigenen Unfähigkeit. Wer anderen zum Zweck der Überzeugung nur ans Bein tritt und ihm seine Verachtung zeigt, produziert nur die selbsterfüllende Prophezeiung.

Das gilt auch für die gebetsmühlenhafte Einordnung der „mainstream“-Medien in den Kreis der „Gekauften“. Hier scheint denen, die der Presse pauschal negativ gegenüberstehen, jegliche Menschenkenntnis zu fehlen (auch hier steht zu befürchten, dass die Kreise der Kritiker vielleicht doch allzuoft aus sehr jungen Leuten bestehen, die vieles zu wissen glauben, aber just an solchen einfachen Einsichten scheitern).

Denn: Man darf, nein, man muss davon ausgehen, dass jeder Jounalist von der „Story seines Lebens“ träumt. Wären die vermeintlich Allmächtigen immer so allmächtig, wie bisweilen behauptet wird, hätten Carl Bernstein und Bob Woodward gerade nicht durch mühevolle Arbeit und gegen die Skepsis vieler Kollegen den Watergate-Skandal aufdecken können. Wäre die US Army oder der CIA oder wer auch immer so unendlich einflußreich, hätte Seymour Hersh nie den Aufsehen erregenden Artikel über das Massaker von My Lai in Vietnam schreiben können. Wäre die Pressefreiheit so furchtbar eingeschränkt, hätte der SPIEGEL nicht Oberwasser behalten können in der Spiegel-Affäre von 1962. Das sollen nur wenige, populäre Beispiele sein.

Statt also im Einzelfall einen Journalisten oder eine Zeitung zu kritisieren, schlagen die VT’ler der Presse regelmäßig mitten eins auf die Nase. Und erwarten mit Unschuldsmiene, gefälligst respektiert zu werden für ihre Fundstücke.

Das ist nur eins: hochnäsig. Das hat auch gar nichts mit der Korrektheit von Informationen zu tun. Es geht um den Stil. Wer glaubt, gar keinen Stil zeigen zu müssen, darf sich nicht wundern, „draussen“ bleiben zu müssen.

Keine Konzentration

Die Kritiker begnügen sich viel zu oft nicht darauf, konkrete Fälle zu diskutieren, sondern packen gleich die ganze Weltanschauung mit hinein. Da packt der eine seine kommunistischen Ansichten dazu, der andere seine Mafiaideen, der nächste seine Illuminatengespenstergeschichten etc.pp. Das alles kann natürlich nur eins bewirken: Man schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und läuft so weit weg wie nur möglich. Man ist schon geplagt mit den Fallstricken zum Beispiel der Agenda 2010, aber die Konglomerate, die einem bisweilen bei den VT’lern geboten werden, übertreffen das mit Leichtigkeit.

Was aber wollen die Kritiker erreichen, wenn sie solche banalen Dinge nicht bedenken (obwohl sie sich sonst für sehr klug halten)?

Mögliche Antwort: In Wirklichkeit nichts. Wir sind die Guten. Wir wissen es besser. Da „draussen“ ist die verschwörerische Welt. Wir bleiben unter uns und klopfen uns gegenseitig auf die Schulter. Das nennt man Ringelpietz mit Anfassen. Wenns ernst wird, läuft man mit einem Button durch die Gegend oder nimmt an einer Internetabstimmung teil.

Wie sagte Heinrich Mann in seinem Essay Geist und Tat: „Hauptsächlich aber verachten, denn das gibt Mut. Das Wort Verachtung schon allein macht tapfer…

Manipulation derer, die überall Manipulation wittern

Was schließlich keiner von denen bedenkt, die sich so willig allen möglichen VT hingeben: Sie selbst gehören möglicherweise auch zu den Manipulierten.

Eine alte Einsicht der Gruppen-Psychologie lautet: Der Wille irgendwo dazuzugehören ist in aller Regel so mächtig, dass es fast nie um die Normen und Ziele der Gruppe geht, zu der man gehören kann.

Der etwas ziellose Jugendliche wird sich im Zweifelsfall einer schlägernden Neonazibande anschliessen, bevor er zu niemandem gehört und von niemandem Zuspruch erhält. So aber ist er ein „Kerl“.
Der Jura-Student, der einfach mal zu einer Burschenschaft mitgeht und dort herzlich aufgenommen wird, bleibt einfach dabei, alle Weltanschauungen inklusive.
Die Frau, die ihrem Freund zuliebe zu den Zeugen Jehovas mitgeht und dann aufgrund herzlicher Aufnahme natürlich „drin ist“.
Diese Beispiele lassen sich unendlich ausweiten. Wie viele VT’ler sind wohl „dabei“ und sind es nur, weil sie in einen gemeinsamen Chor einstimmen können?
Kein Mißverständnis: Die Tendenz zur Gruppenkonformität sagt nichts aus über die „Richtigkeit“ der Gruppenziele. Aber die Tendenz selbst ist nie zu unterschätzen. Denn:

Etwas zu sein ist besser als ein Niemand zu sein. Das gilt für alle.

Im Zweifelsfall, und das heißt ohne weiter darüber nachzudenken – denn es ist ein Automatismus – stimmt man in die Rufe des Rudels ein, zu dem man gehört. Obacht, es spielt keine Rolle, ob das Rudel nun CSU, Die Grünen, Katholische Kirche, CIA oder Attac heißt.
Schneller als man denkt (im wahrsten Sinn des Wortes: schneller als man denkt) ist man nicht mehr der kritisch Denkende, sondern der fröhlich Nachplappernde im Rudel.

Hier hat Schiller vollkommen Recht: „Jeder, sieht man ihn einzeln, ist leidlich klug und von Verstand , hat man ihn aber in corpore (in der Gruppe), wird sogleich ein Dummkopf daraus.“

Unter-informiert und zu wenig tätig

Schließlich: Just diejenigen, die sich für sehr gut informiert halten, sind bisweilen wenig kenntnisreich, wenn es um Kenntnisse in demokratischen Prozessen geht (oh ja, die gibt es). Man spannt die gesamte US Regierung und die dahinter befindliche Administration über einen Leisten und vergibt damit die Chance, sich mit denen zusammen zu tun, die ebenfalls Korrekturen einfordern.
Macht eine Umfrage oder geht ehrlich mit der Frage um: Kennt Ihr Henry Waxman?

Schade, dass Ihr ihn nicht kennt, denn er kämpft seit Jahren als Abgeordneter des Repräsentantenhauses an vorderster Front und mit Leidenschaft gegen alle Arten von Amts- und Machtmißbrauch im Kongreß. Er ist der Vorsitzende des „Oversight Committees„, also des ständigen Überwachungsausschusses für die ordnungs- d.h. verfassungsgemäße Amtsführung in beiden Häusern des Kongress (=Senat und Repräsentantenhaus). Man sage nun nicht „Und was hat es gebracht?“.

Es geht um die Chance, einen demokratischen Prozess beginnen zu können und um jemanden, der diese Chance nutzt. Sind die Widerstände zu groß, kann das mißlingen, zugegeben. Einiges hat Waxman bewirken können.
Diese Chance etwa gibt es in Rußland oder China oder dem Iran leider von vornherein nicht (ganz zu schweigen von Regimes nach dem Geschmack von Osama Bin Laden und den Taliban, die rigoros nach der göttlichen Scharia verfahren und so mittelalterliche Dinge wie Hand abhacken oder Steinigung praktizieren). Wer aber nicht weiß, an welchen Stellen des „Systems“ man ansetzen kann, um produktiv mitzuwirken, vergibt diese naheliegende Chance.

Ausschließlich destruktiv zu kritisieren – um das klar zu formulieren – war noch nie ein Beitrag zu Demokratie, sondern immer nur die Wahrnehmung eines demokratischen Rechts.

Statt sich also mit denen zusammen zu tun, die über guten Willen und nennenswerten Einfluss verfügen (wie das zum Beispiel lobenswerter Weise die US Bürgerbewegung MoveOn.Org tut), geben sich die meisten Kritiker mit einer Art „Maulen“ in der in gewissem Sinne doch isolierten Welt des Internet zufrieden. Ein paar Tausend Klicks hier und ein paar Dutzend zustimmende Kommentare da aus einem Publikum, das weitgehend unter sich bleibt, bewirken: Nichts.

Guter Wille allein …

Das alles ist bedauerlich. Guter Wille scheint vorhanden zu sein. Aber es mangelt ironischerweise genau an dem, das sich die Kritiker zugute halten: Vernunft. An vernünftigen Wegen und Mitteln, um hoffentlich ehrenwerten demokratischen Zielen zur Umsetzung zu verhelfen.

Es steht jedoch zu befürchten, dass die o.g. Fehler (die ja nur eine unvollständige Aufzählung darstellen) auch weiterhin das Bild der VT dominieren werden.

Abklatschen und weiter machen

Psychologisch betrachtet würde das auch wenig machen. Solange man unter sich ist und einig darüber, dass man recht hat und sich gegenseitig dafür „abklatscht“, kann es so weitergehen bis zum Jüngsten Tag.

Das allerdings ist der schlimmste Gefallen, den man denen antun kann, die sich im trockenen Geschäft um Demokratie wirklich bemühen und – fast wichtiger – der größte Gefallen, den man denen tut, gegen die man eigentlich angehen will. Die jedenfalls, so viel steht fest, werden so ein fruchtloses Spektakel geniessen!

Ich hoffe die Kritik wird als konstruktiv verstanden, denn so ist sie gemeint.

DIE Besucherzahl, die ich heute auf der Bloggerei gesehen hab, ist zu schön, als dass ich sie übergehen könnte. Wenn das mal nichts zu bedeuten hat 😉

Im Nachspann finden Sie eine weiterführende Debatte zwischen den Filmemachern von Loose Change und ihren Meinungsgegnern, die das Buch „Debunking 9/11 Myths“ (Die Entzauberung der 9/11 Mythen) herausgaben.

— Schlesinger

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(Photo: r0b0r0b)
(Photos: screenshots der Zeitungen)
(Photo: djwhelan)
(Photo: 9-11 research)

INTERVIEW

Today, we talk about some of the 9/11 theories and the arguments against them.

  • Dylan Avery, writer and director of “Loose Change.”
  • Jason Bermas, researcher for “Loose Change.”
  • James Meigs, editor-in-chief of Popular Mechanics. Part of the editorial team that produced “Debunking 9/11 Myths: Why Conspiracy Theories Can’t Stand Up to the Facts.”
  • David Dunbar, executive editor of Popular Mechanics. Part of the editorial team that produced “Debunking 9/11 Myths: Why Conspiracy Theories Can’t Stand Up to the Facts.”

AMY GOODMAN: Today, we bring you a national exclusive: a debate about 9/11. Ever since the attacks took place, many people across the country have raised a number of questions about what actually happened on that day in New York, Washington and Pennsylvania. Websites, articles, books and documentaries have put forward a variety of alternate theories to the government’s account of what happened. The most popular of these is a documentary called Loose Change. The 80-minute film first appeared on the web April 2005. Since then, it’s had at least 10 million viewings and is described by Vanity Fair as “the first internet blockbuster.”

As the popularity of Loose Change has soared, a book dealing with the questions it and others have raised about 9/11 has been published. It’s called Debunking 9/11 Myths: Why Conspiracy Theories Can’t Stand Up to the Facts. It’s put together by the editors of the magazine Popular Mechanics.

So today, we’ll talk about some of the theories and the arguments against them. We’re joined in our studio by the filmmakers of Loose Change. Dylan Avery is the writer and director of the film and Jason Bermas is the film’s researcher. From Popular Mechanics, we’re joined by David Dunbar, the executive editor of the magazine. He led the editorial team that produced Debunking 9/11 Myths. James Meigs is also with us, the magazine’s editor-in-chief. Before we go to all of them, let’s go to a clip of Loose Change that deals with the attacks on the Pentagon on 9/11.

NARRATOR: 10:06 a.m., Shanksville, Pennsylvania. Flight 93 was en route from Newark, New Jersey to California with 45 passengers when it went off course at 8:56 over northeastern Ohio. According to the official story, Flight 93 was en route to Washington, D.C., when it was overpowered by a group of passengers and crashed into an abandoned strip mine in Shanksville, Pennsylvania. Out of all the events of 9/11, the one that has caused the most confusion is Flight 93: it was shot down/it wasn’t shot down. However, evidence suggests that perhaps Flight 93 was nowhere near Shanksville.

FOX NEWS REPORTER: I wanna get quickly to Chris Chaniki. He’s a photographer with the Pittsburgh affiliate, a FOX affiliate. He was back there just a couple of minutes ago. And Chris, I’ve seen the pictures. It looks like there’s nothing there, except for a hole in the ground.

CHRIS CHANIKI: Basically that’s right. The only thing you could see from where we were was a big gouge in the earth and some broken trees. You could see some people working, walking around in the area. But from where we could see, there wasn’t much left.

FOX NEWS REPORTER: Any large pieces of debris at all?

CHRIS CHANIKI: No. There was nothing, nothing that you could distinguish that a plane had crashed there.

FOX NEWS REPORTER: Smoke, fire?

CHRIS CHANIKI: Nothing. It was absolutely quiet. It was actually very quiet. Nothing going on down there. No smoke, no fire, just a couple of people walking around. They looked like part of the NTSB crew, walking around looking at the pieces.

FOX NEWS REPORTER: How big would you say that hole was?

CHRIS CHANIKI: From my estimates, I would guess it was probably about 20 to 15 feet long and probably about ten feet wide.

FOX NEWS REPORTER: What could you see on the ground, if anything, other than dirt and ash?

CHRIS CHANIKI: You couldn’t see anything. You could just see dirt, ash and people walking around.

NARRATOR: Wally Miller, a Somerset County coroner: “It looked like somebody just dropped a bunch of metal out of the sky.” In the Washington Post: “It looked like someone took a scrap truck, dug a ten-foot ditch and dumped trash into it. And as for the passengers: „I stopped being coroner after about 20 minutes, because there were no bodies there.” In the Pittsburgh Review: “I have not to this day seen a single drop of blood, not a drop.” It would seem that on one day, for the second time in history, an entire plane along with its passengers disappeared upon impact.

AMY GOODMAN: An excerpt of Loose Change. We’ll talk with the filmmakers, as well as the editors of Popular Mechanics, when we come back from break, and then we’ll take on the issue of what happened in Washington, the question of what hit the Pentagon. Stay with us.

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AMY GOODMAN: As we take on the issue of what happened on September 11th, 2001, our guests are Dylan Avery, writer and director of Loose Change; Jason Bermas, researcher for the film; James Meigs is also with us, editor-in-chief of Popular Mechanics; and David Dunbar, executive editor of Popular Mechanics, who led the editorial team that produced the book, Debunking 9/11 Myths. Jim Meigs, you’re the editor-in-chief of Popular Mechanics; your response to this excerpt of Loose Change about what happened in Shanksville?

JAMES MEIGS: You know, that clip is really interesting, because it shows how slickly made this film is, how compelling it is at asking a series of sort of hanging questions and putting some spooky music behind it and making it sound as if someone’s covering up these facts. But a brave researcher can dig down and put all the pieces together. In fact, there’s answers to all those questions.

If you look at the sources that were used throughout that clip, they’re all things that came up in the first day or two after the attacks. In some cases, somebody is standing across the field and saying, “I don’t see a plane.” Well, when a plane strikes the ground at 500 miles an hour, flying almost straight down, there typically isn’t much visible above ground.

They also quote the coroner in the Shanksville area. We talked to the coroner. He had the horrific job of collecting the body parts and cataloging and performing all the necessary tests. Those bodies were identified. The plane wreckage in the pieces—the tiny pieces it was in after it had hit the ground was, you know, collected from the hole, cataloged.

And the black box was recovered. And we know what went on, because of the records of the voice cockpit recorder, and in this case, quite a few phone calls from the aircraft itself to various people on the ground. So we know a lot of what happened on Flight 93.

The film is alleging that no plane crashed there at all. The people were sent off somewhere to somehow be disposed of. If you are going to allege something so far beyond what a huge body of evidence would suggest is the truth, then you do need to pull together some evidence. And so, we fully support asking questions and being skeptical, but if you’re going to ask questions, you also have to look for the answers. And when you get answers, you can’t ignore them.

AMY GOODMAN: James Bermas of Loose Change—Jason Bermas.

JASON BERMAS: I’d just like to thank you for the opportunity to take on the government’s lies and Popular Mechanics, which is a Hearst yellow journalism publication’s lies, as well. And I would just say, look for yourself. This is an open field, and for the first time in history, we have a crater and no plane there. Look at any other plane crash, and you’ll find a tail section, a wing section. There were reports that this actually was strewn out over eight miles, and we have videotape of smaller pieces of debris. The coroner speaks for himself. We have the Pittsburgh Gazette, the editor-in-chief there, saying, again, there’s nothing there that looks like a plane.

Again, don’t believe us. Go to seeloosechange.com right now and watch for free. But take a look. All those people—you would normally have NTSB people in blue jackets to get the plane parts and put them back together. That’s what happened with TWA-800 that was in the ocean. And you don’t have that. You have people in hazmat uniforms. Why? So all’s we’re saying is, look, there’s no plane in this open field at all. There’s a ten-foot crater by 16-foot, and there’s just smoke there. So where is this plane? That’s all we’re saying.

AMY GOODMAN: What about what the coroner said, collecting body parts?

JASON BERMAS: Well, he’s never addressed us. And if you look at all of his media accounts in the days after, when he was first asked, again, he said there were no body parts, and to this day he has not seen a single drop of blood. So, again, I would say that’s more reliable than, you know, four years after the fact being contacted.

JAMES MEIGS: Did you talk to him?

JASON BERMAS: He won’t address us. Basically we have had people contact him, and he hangs up on us.

JAMES MEIGS: I find typically when we investigate these things, it’s very easy to find public records, to find the reports from all the various agencies that have investigated these accidents. The transcripts of the voice cockpit recorder have been released. In many cases, again, the sources, Jason, those are—newspaper articles are written day of, day after, a couple of days after.

DYLAN AVERY: No, one of them was a year after the fact.

JAMES MEIGS: Perhaps.

DYLAN AVERY: No, it was.

JAMES MEIGS: You know what it was like on those days, and you know how chaotic it was. You know how much misinformation typically comes out in the early hours of a major news event. Over time, with further research and good reporting, you can sift through those things, and you can make progress and get into the truth. Typically, what we see on conspiracy websites is citations that go back to the earliest moments, when the least information was available, and virtually no reference to the voluminous research which was done to follow up.

AMY GOODMAN: Dylan, what about the issue of cell phones?

DYLAN AVERY: The issue of cell phones is that for a majority of Flight 93’s flight, it was flying over cruising altitude, and a number of these—now, a majority of the phone calls were coming from air phones. But the cell phone calls were coming from cruising altitude. Now, it is pretty much impossible in 2001 to sustain an extended conversation over a cell phone at cruising altitude from a commercial airliner. But, I mean, that’s not our strongest evidence. I mean, that’s just one of the many things about that day that don’t add up to us.

And we haven’t gotten to hear the cockpit voice recorder. We haven’t gotten to hear any of these alleged phone calls. I mean, the government is cherry-picking the evidence that it releases to the government. And I feel that if our government was truly attacked by surprise and we had absolutely no inclination of the attacks, they would not be so reticent to release the 84 videos from the Pentagon, the cockpit voice recorder of Flight 93. The list of things that the government is holding from us goes on.

AMY GOODMAN: David Dunbar.

DAVID DUNBAR: With regard to the cell phones, we did what any reporter would do. We talked to experts in the field. And, in fact, cell phones do work at that altitude, up to 35,000 feet and higher. And—

DYLAN AVERY: In 2001?

DAVID DUNBAR: In 2001, and it might be instructive for you to talk to some of the cell phone experts. There are a lot of dropped calls, because the plane is moving at high-speed and the hand-off sometimes get dropped. That’s true, and we know from the public record that, in fact, a lot of the cell phone calls were cut off. And most of the phone calls were made from the air phones. But nevertheless, talk to the experts, and you’ll find out that you can make a cell phone call from a commercial plane.

JASON BERMAS: If I may address that for one moment? If that’s true, then why in 2004 did American Airlines spend tens of thousands of dollars to put cell phone towers in their planes so people could make those calls? Why spend tens of thousands of dollars three years after the fact, if they worked so well on September 11? What he’s saying is a total lie.

AMY GOODMAN: James Meigs.

JAMES MEIGS: We didn’t say they worked well. We said they worked. And if you look at the record, many of the calls were dropped, they were incomplete, but especially over rural areas. You know, if you think about a cell phone tower, it can cover a couple hundred square miles. That coverage area goes up into the sky, as well as horizontally across the ground.

DYLAN AVERY: Actually, they’re designed to point downward.

JAMES MEIGS: The reason that they’ve improved the system was to avoid the dropped calls and to isolate the cell phone transmissions from any possible interference with the avionics.

AMY GOODMAN: Well, we’re not going to cover any issue comprehensively. We have a lot of issues to cover, and I’d like to turn now to an excerpt—

DYLAN AVERY: Yeah, the cell phone is a weak argument.

AMY GOODMAN: Why do you say that?

DYLAN AVERY: I mean, it’s not our best evidence. I mean, there’s tons of things you can discuss besides the cell phone.

JASON BERMAS: Just the fact the plane is not there, I think, is our best evidence, and anyone can see that.

AMY GOODMAN: Let’s turn to the Pentagon right now, in the excerpt of Loose Change that deals with the attack on the Pentagon.

JAMIE McINTYRE, Sr. Pentagon Correspondent: It might have appeared that way, but from my close-up inspection, there’s no evidence of a plane having crashed anywhere near the Pentagon. The only site is the actual site of the building that’s crashed in. And as I said, the only pieces left that you can see are small enough that you can pick up in your hand. There are no large tail sections, wing sections, fuselage, nothing like that anywhere around, which would indicate that the entire plane crashed into the side of the Pentagon.

NARRATOR: The official explanation is that the intense heat from the jet fuel vaporized the entire plane. Indeed, from these pictures it seems that there’s absolutely no trace of a fully loaded Boeing 757. But if the fire was hot enough to incinerate a jumbo jet, then how could investigators identify 184 out of 189 people found at the Pentagon. The Armed Forces DNA identification laboratory, which was responsible for the task, was also responsible for identifying the dead in Shanksville. Keep that in mind for later.

So what is a Boeing 757 made of? The exact details are not public knowledge. But what we do know is that Flight 77 had two Rolls Royce RB211 engines, made of steel and titanium alloy, which are nine feet in diameter, 12 feet long and weigh six tons each. Titanium has a melting point of 1,688 degrees Celsius. Jet fuel is a hydrocarbon, which can maintain a constant temperature of 1,120 degrees Celsius after 40 minutes, but only if the fuel source is maintained. The fuel would have burned off immediately upon impact. Therefore, it is scientifically impossible that 12 tons of steel and titanium was vaporized by jet fuel.

AMY GOODMAN: Dylan Avery, the narrator and filmmaker of Loose Change, a film that is getting tremendous attention. Millions of people have downloaded it. Dylan and Jason are here in New York in this weekend of the anniversary giving out thousands of copies of the film. The issue of the Pentagon, David Dunbar, executive editor of Popular Mechanics?

DAVID DUNBAR: Well, the clip starts with a red herring, claiming that experts say the plane was vaporized, which is untrue. And in addition, in our book and I believe even in the film, there is evidence of debris on the lawn of the Pentagon. There’s plenty of debris that’s been found inside the building. There were—the largest chunk was probably the landing gear that punched through the C-ring to make that 16-foot exit hole. So there’s plenty of physical evidence, including the flight data recorder and forensics that were done, that there was a 757 that struck the Pentagon. And I’m still waiting, after five years, to see any physical evidence of any kind that would indicate that it was a missile or anything else that hit the Pentagon.

AMY GOODMAN: Dylan Avery.

DYLAN AVERY: Well, I mean, we’ve been waiting five years to see clear video of what actually happened at the Pentagon. And you guys are coming on and saying that you’re experts on the fact, when nobody has seen what has happened. You guys claim to have seen photographs that have been released just to you. And I want to know why those haven’t been released to the public.

AMY GOODMAN: What photographs have you seen?

DAVID DUNBAR: Can I add a point about that? I am not coming on this show and presenting myself as an expert in metallurgy or structural engineering. I’m coming on the show as the editor of this book. And what do we do? We do what you would do, Amy, or any other journalist would do. We talk to people who are experts in the field. And that’s what we did with this book in order to debunk these 9/11 myths. I highly recommend it for documentary filmmakers or anybody else who wants to look at the data. That’s what we did. We talked to people who were there at the scene. We talked to structural engineers. We talked to aviation crash experts.

AMY GOODMAN: Jason Berman.

JASON BERMAS: Ms. Goodman, I’d just like to address the fact that they have claimed that they have 84 videos through a FOIA request pertaining to what did strike the Pentagon. But the bottom line is, nothing should have struck the Pentagon. We know through the 9/11 Commission testimony that Norman Mineta, the head of the Transportation Department, was in a bunker with Cheney prior to the Pentagon strike. Now, this is the only three-and-a-half minutes out of the hundreds of hours that’s been censored by C-SPAN. Why? Because he says he’s in a bunker with Cheney, and an aide walks in and says, “Sir, the plane is 50 miles out. Sir, the plane is 30 miles out. Do the orders still stand?” Cheney snaps his head around and says, “Of course, the orders still stand.”

By the time it was ten miles out, it was too late, and the Pentagon was struck. That is a direct stand down order. And if you listen to the NORAD tapes, later on some of these people are actually tracking these planes, asking to shoot them down, and they’re getting a negative shoot-down order. Why is that significant? Well, in June of 2001, Cheney signs a DOD memo putting shoot-down orders in his hands, Rumsfeld’ hands and Bush’s hands alone, where it was standard operating procedure if colonels were to intercept these planes and they saw a threat, they could do the shoot-down order.

JAMES MEIGS: Let’s back up a little bit.

AMY GOODMAN: Jim Meigs of Popular Mechanics.

JAMES MEIGS: We started talking about physical evidence for an aircraft hitting the Pentagon, that an aircraft was seen by hundreds of people, eyewitnesses. The wreckage was removed from the Pentagon. The bodies were removed from the Pentagon and identified. None of those people have materialized to explain that this was a conspiracy.

We’re not a political magazine. We’re about facts. We’re about what happens when airplanes crash, how buildings are built, and so we’re not going back to conspiracies that might have been hatched, you know, during the Kennedy administration or other eras, but we are looking for physical evidence, positive evidence for any of these claims. Every time we get into detail on one, they fall apart.

The stand-down order is a good example. If you look at the NORAD tapes—and Vanity Fair, the same magazine that did a very laudatory story on you guys, has a story in their current issue that includes these tapes. And what you see is it was total chaos that day. Nobody knew where the planes were. It was complete disorganization, and the protocol for how to handle a commercial aircraft that was off course was a complete mess. And, in fact, I think on September 10th, 2001, most of us would have been horrified to think that the minute a commercial aircraft goes off course there would be an F-16 on our trail with sidewinder missiles. That was not a country, I think, many of us would want to live in.

AMY GOODMAN: Jason Bermas

JASON BERMAS: What Mr. Meigs doesn’t want to address is that that article clearly states that the same kind of thing were happening in the drills as what was happening on September 11th. You have comments like, “I’ve never seen so much real world stuff,” during an exercise. You have somebody following Flight 11 for 20 minutes after it’s hit the World Trade Center, and then you have Cynthia McKinney twice asking for reports on these drills, the last time in a 2005 Department of Defense budget thing from Myers and Rumsfeld, and she never gets it. And she asked them, “Well, do these war games help or hurt us?” And Richard Myers actually said, “They helped our response on 9/11,” which is total nonsense.

We know at 8:45 in the morning, the CIA at the NRO building is running a drill of ramming a plane into a building. We know that FEMA was here the night before in New York City for a bio-terror drill. We also know the FAA is running drills of 20-plus hijacked jets going in and out of radar at the same exact time these four hijackings are happening. That’s what he doesn’t want to tell you.

DYLAN AVERY: I also want to jump in. We still have not seen any pictures of two RB211 engines, the tail section, any of that. We have not seen any significant parts of debris. And I would like to know what sources you have that the landing gear created that punch-out hole, because I have heard completely different responses. I heard the fuselage is what caused that hole.

JAMES MEIGS: There’s a photo of it.

DYLAN AVERY: There’s a photo of the landing gear causing that 16-foot hole?

JAMES MEIGS: There’s—you know, one of the things that you can do, the Pentagon and a number of other engineering organizations did intensive studies of what happened at the building. The building is a reinforced concrete building. The aircraft was shredded into relatively small pieces. The heavier—some of the heavier components traveled farther, including the landing gear. You don’t find an intact tail section when a large commercial aircraft hits a reinforced concrete building at 500 miles an hour. This is not a movie.

AMY GOODMAN: I do want to go to another clip of the movie, though, of the film. I want to turn to Loose Change, the part that does deal with the damage to the Pentagon. It begins with a clip of CNN’s coverage on 9/11.

NARRATOR: These photos were taken before the roof of the outer ring had collapsed. The only visible damage to the outer wall is a single hole no more than 16 feet in diameter. A Boeing 757 is 155 feet long, 44 feet high, has 124-foot wingspan and weighs almost 100 tons. Are we supposed to believe that it disappeared into this hole without leaving any wreckage on the outside? Why is there no damage from where the wings or the vertical stabilizer or the engines would have slammed into the building?

Remember how big the engines were? If six tons of steel and titanium slammed into the Pentagon at 530 miles per hour, they would bury themselves inside the building leaving two very distinct imprints. And yet the only damage to the outer wall is this single hole with no damage from where the engines would have hit. Why are the windows next to the hole completely intact? Why are the cable spools in front of the hole unmoved?

As to the inside of the Pentagon, there’s another hole approximately 16 feet in diameter found on the other side of the C-ring, three rings from the impact? For that hole to have been caused by Flight 77, the Boeing would have had to smash through nine feet of steel-reinforced concrete, traveling 310 feet. The nose of a commercial airliner is composed of lightweight carbon. This is what usually happens to the nose of a commercial airliner in a plane crash. If the nose caused this hole, where is the rest of the debris from the plane? So, what could blow a 16-foot hole on the outer ring of the Pentagon, smash through three rings, nine feet of steel-reinforced concrete and leave another 16-foot hole? A 757? Or a cruise missile?

AMY GOODMAN: An excerpt of Loose Change. David Dunbar, executive editor of Popular Mechanics, your response?

DAVID DUNBAR: We just looked at the physical evidence, and when the filmmakers can present some evidence of a cruise missile striking the Pentagon, we’ll be happy to look at it and evaluate it and talk to our experts. Just rolling the tape back a bit, the angle that the film shows of the facade of the Pentagon before it collapsed is a misleading picture. That gash in the E-ring was about 90 feet across.

DYLAN AVERY: No, it was not.

DAVID DUNBAR: The wingspan of the plane was about 124 and change, not loose change, but that punched the hole into the building. And then the landing gear was more dense and heavier and continued on through a forest of columns to smash that exit ring. So when you see that nice round hole, that’s the exit ring in—that’s the exit hole in the C-ring punched by the landing gear. And Purdue University did a massive computer reenactment of the crash and the aftermath, and they worked with the American Society of Civil Engineers to preparation of their report, and it’s conclusive that the plane did strike the Pentagon.

AMY GOODMAN: Dylan Avery.

DYLAN AVERY: The initial impact on the Pentagon was no more than 20 feet wide, and if you are telling me that initial round impact hole in the facade of the Pentagon is 90 feet, then you’re telling me that the two windows above it are 30 feet across.

DAVID DUNBAR: And incidentally, about the windows, I’m glad you mentioned that. Those were recently replaced in the Pentagon as part of a whole renovation program designed specifically to be blast resistant after the explosions at the American embassies in East Africa.

DYLAN AVERY: I find it very convenient that Hani Hanjour decided to choose that one particular section of the Pentagon to hit, when he could have just dove straight right into the front door.

DAVID DUNBAR: In the world of paranoid conspiracy theories—

DYLAN AVERY: You’re not addressing the evidence.

DAVID DUNBAR:—there are no coincidences.

DYLAN AVERY: You’re not addressing the evidence.

JASON BERMAS: I would just like to say this.

AMY GOODMAN: Jason Bermas.

JASON BERMAS: The first official version was this thing bounced off the lawn and hit it, and it would appear that it would have to, because it’s such a low-level hit. Okay, it didn’t bounce off the lawn, because there’s no scratches on the lawn. On top of that, we actually interviewed the first person on the scene before the collapse, and he was on the lawn taking video of it for twelve minutes. His name is Bob Pugh, and it is no more than a 16- to 20-foot hole. And we actually have one of the survivors who crawled out of that hole and said she saw no plane debris. Her name is April Gallup. Explain to me how a woman can come through a hole where a 757 has just impacted the building.

AMY GOODMAN: Ten seconds, Jim Meigs.

JAMES MEIGS: Yeah. We didn’t fact check every detail of Loose Change, but what we did do was look at the broad cross-section of conspiracy theories. There are photographs of the plane in the building of wreckage wrapped around reinforced concrete columns, and there is a map of the path of destruction that plane tore through that area.

AMY GOODMAN: We’re going to go a break. We want to get to the World Trade Center. We are talking with the editors of Popular Mechanics and the filmmakers who made the film Loose Change. Stay with us.

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AMY GOODMAN: We turn now to another theory put forward by the film Loose Change, is that the fire caused by the airplane crashes wasn’t actually hot enough to melt steel and cause the Twin Towers at the World Trade Center to collapse.

NARRATOR: Hyman Brown, civil engineering professor and the World Trade Center’s construction manager: “It was over-designed to withstand almost anything, including hurricanes, high winds, bombings and an airplane hitting it. Although the buildings were designed to withstand 150-year storm and the impact of a Boeing 707, jet fuel burning at 2,000 degrees Fahrenheit weakened the steel.”

Kevin Ryan, Underwriters Laboratories in a letter to Frank Gayle of the National Institute of Standards and Technology: “We know that the steel components were certified to ASTM E119. The time temperature curves for this standard require the samples to be exposed to temperatures around 2,000 degrees Fahrenheit for several hours. And as we all agree, the steel applied met those specifications. Additionally, I think we can all agree that even unfireproof steel will not melt until reaching red-hot temperatures of nearly 3,000 degrees Fahrenheit. Why Dr. Brown would imply that 2,000 degrees Fahrenheit would melt the high-grade steel used in those buildings makes no sense at all. This story just does not add up. If steel from those buildings did soften or melt, I’m sure we can all agree, that this was certainly not due to jet fuel fires of any kind, let alone the briefly burning fires in those towers.”

Ryan’s statements directly contradict statements from other experts claiming that 2,000-degree heat inside the World Trade Center caused the towers to collapse. As such, days after writing this letter, Kevin Ryan was fired from his position. Not even the experts agree with each other. So what else could have caused the Twin Towers and Building Seven to collapse?

PETER JENNINGS: 10:00 Eastern Time this morning, just collapsing on itself…

DON DAHLER: The second building that was hit by the plane has just completely collapsed.

PETER JENNINGS: We have no idea what caused this.

CNN ANCHOR: Almost looks like one of those planned implosions.

CHANNEL 8 REPORTER: As if a demolition team set off, when you see the old demolitions of these old buildings. It folded down on itself and it is not there anymore.

PETER JENNINGS: If you wish to bring—anybody who has ever watched a building being demolished on purpose knows that if you are going to do this, you have to get at the under-infrastructure of a building and bring it down.

WITNESS: We heard another explosion, and I’m assuming that’s the one that came from the lower level, since there were two.

INTERVIEWER: Right, because it was like 18 minutes apart.

WITNESS: Well, this is—no, the first explosion. Then there was a second explosion in the same building. There were two explosions.

INTERVIEWER: Okay.

WITNESS 2: Federal agencies that were down there do believe that there was some sort of explosive device somewhere else besides the planes hitting.

NBC ANCHOR: NBC’s Pat Dawson is close to the scene of that attack. Pat?

PAT DAWSON: Just moments ago, I spoke to the Chief of Safety for the New York City Fire Department. The chief, Albert Turi, he received word of the possibility of a secondary device, that is, another bomb going off. He tried to get his men out as quickly as he could. But he said that there was another explosion, which took place. And then an hour after the first hit here, the first crash that took place, he said there was another explosion that took place in one of the towers here. He thinks that there were actually devices that were planted in the building. The second device, he thinks, he speculates, was probably planted in the building.

AMY GOODMAN: An excerpt of the film Loose Change. And as we broadcast today at this time in the live broadcast, it’s the time of the first plane hitting the first tower of the World Trade Center. Jim Meigs, the editor-in-chief of Popular Mechanics, your response to this aspect in Loose Change?

JAMES MEIGS: Yeah, well, that clip is interesting. It’s built largely around the testimony of a guy named Kevin Ryan from Underwriters Laboratories. In fact, it turns out his expertise was testing water. He wasn’t involved in steel at all. This fact has been widely known, and yet for quite some time—and even a lot of other conspiracy theorists have backed away from that, and yet it’s in the film. And it looks so convincing when you see it, if you don’t take the time to go back and do the background research. And if you notice, so many of the clips in that section come from the day of, the day after.

And it ends—or along the way, don’t they say something like, even the experts don’t agree? In fact, the experts do agree. The collapse of the World Trade Center is the most intensively studied engineering failure in world history, and thousands of pages of reports, experts, some affiliated with various branches of government, major engineering schools, there’s no indication in any of that work to support any of these ideas of demolition or anything like that. And the things that are cited tend to be the experts who on close investigation turn out to have no expertise or first impressions of people on the scene who, of course, heard all kinds of horrible noises and confusing, terrible things in the chaos of that day.

AMY GOODMAN: Jason Bermas.

DYLAN AVERY: Well, real quick, I just want to jump in and say, Kevin Ryan has been open about his statement. He has always been public about the fact that he worked for the—I don’t remember the exact name, but it was a subdivision of Underwriters Laboratories, which did water testing. But it was the fact that he got the higher-up from—he got the word from his higher-ups that they actually had certified the steel and, I mean, his science still adds up.

DAVID DUNBAR: In fact, Underwriter Laboratories does not certify structural steel.

DYLAN AVERY: Oh, okay.

JASON BERMAS: I would disagree with that. But aside from the hundreds of witnesses’ accounts of bombs going off in the building, I would just like to go to the official version. They are saying that the intense heat from the impact holes was so intense that it weakened the steel, causing it to do a pancake collapse on top of itself. This is simply a lie. We know two minutes before the first building, which was struck second and burned for less time, we had firefighters in the impact zone saying that they could knock down the fires with two lines, two hand lines. Now, I ask you, can human beings stand in 1,500-degree temperature, 1,200-degree temperature, 600-degree temperature? The answer is: no, they cannot.

JAMES MEIGS: Jason, I think it’s telling that every time you disagree with something you call the people a liar.

JASON BERMAS: I’m not calling anybody a liar, sir. I’m calling you a liar, because you are a liar. These people were not lying. They knew they could knock down this fire. They radioed down. They said they could knock it down with two hand lines and literally less than two minutes later, the building imploded on itself. And what you won’t see in the clip there, but you can see at seeloosechange.com, again, for free, are the isolated blast points, 20, 40, and 60 floors below the supposed pancake collapse. And these are blast points. These are not pressure coming from air. And doubt me, because if you watch the first plane hitting the building, the only video of it, you actually see one of these blast points go off 20 stories above that impact, and they try to say that the building is blown out on the bottom level, first floor, right? First of all, the World Trade Center goes into the Port Authority. So why did it go 1,300 feet down the elevator shafts, explode—decide to explode in the bottom level, leave no fire marks. I mean, it literally knocked off 15-foot panels—

DYLAN AVERY: I would also—

JASON BERMAS:—of marble and left no burn marks. Marble, when you put fire on it, begins to turn yellow and brown rapidly. Look at the video evidence.

AMY GOODMAN: Dylan Avery?

DYLAN AVERY: I would just like to quickly jump in and ask what your guys’ explanation is for Willie Rodriguez’s testimony that he heard, experienced, and his co-workers were actually burned, by an explosion in the basement of the North Tower, prior to the plane hitting? And this has been verified by at least twenty different eyewitnesses.

AMY GOODMAN: Jim Meigs, of Popular Mechanics.

JAMES MEIGS: The—when the planes struck the buildings, they penetrated the internal core. Jet fuel poured down stairwells and elevator shafts, setting off secondary explosions, not to mention the horrific impact of these fully loaded planes hitting the structure and causing enormous swaying.

DYLAN AVERY: Mr. Meigs—

JAMES MEIGS: Give me a second to finish, Dylan. It’s interesting, in that testimony, he says that somebody came out of the elevator area with his skin hanging off. That would be consistent with a fire, not an explosion. And you had a short clip of Naudet brothers’ documentary about that day and of them entering the lobby, but what you didn’t have was their voiceover, where they say they saw humans on fire, which again would be completely consistent with what we saw in all the reports on this, that jet fuel came down the elevator shafts. People died. We’re talking about real human beings here, you know. This wasn’t a movie. This isn’t a parlor game.

JASON BERMAS: We are talking about real human beings—

DYLAN AVERY: Bermas, Bermas, relax for a second.

JASON BERMAS:—and we respect them with the truth, sir.

DYLAN AVERY: Relax for a second.

DAVID DUNBAR: It’s interesting to note, too, that—

DYLAN AVERY: But you still didn’t address the fact that it was before.

DAVID DUNBAR:—conspiracy theorists sometimes cite the Empire State Building crash back in 1945: that building’s still standing, why are the Twin Towers down? But what’s interesting about that 1945 crash—it was a much smaller plane going at a much lower speed—it had similarities in terms of the fuel pouring down the elevator shafts and stairwells and, in fact, igniting fires in the lobby of the Empire State Building.

JASON BERMAS: Sir, hold on. True or false: the claim is that this fuel knocked the fireproofing off all the steel, correct? That’s the claim?

DAVID DUNBAR: No, nobody’s claiming it knocked it off all the steel. It knocked it off approximately 60,000 square feet.

JASON BERMAS: Well, that’s false.

JAMES MEIGS: The impact, the impact.

DAVID DUNBAR: The impact. The impact of the plane.

JASON BERMAS: Another lie.

DAVID DUNBAR: [inaudible] through the impact [inaudible].

AMY GOODMAN: Now, we only have a few minutes, and I want to get to Building Seven. Dylan Avery what is your thesis of what happened to Building Seven?

DYLAN AVERY: Sure. Well, basically, which is—this is one thing that a lot of people don’t know about September 11th, myself included, until I started doing the research. At 5:20 p.m. on September 11th, World Trade Center Building Seven—it was a 47-story steel-frame skyscraper 300 feet to the north of the North Tower—at 5:20 p.m. this building collapses in under seven seconds completely into its own footprint into a debris pile about six or seven stories high. Now, it wasn’t hit by a plane. It was hit by debris from the North Tower when it fell. But, if you look at all the buildings surrounding the World Trade Center, and if you actually look at Building Five, which is right underneath both the Twin Towers, that building is engulfed in flames for hours after Building Seven even collapses.

So, we have all the buildings surrounding the Twin Towers heavily engulfed with debris, some engulfed in flames. We have World Trade Center Building Seven, which has isolated fires on floor seven and twelve. It has smoke coming from its south face, and these guys claim that 25% of the building was scooped out. Even if 25% of the bottom of the building was scooped out, that still does not account for the building falling in perfect freefall into—

AMY GOODMAN: And your thesis about what happened? What do you believe?

DYLAN AVERY: It would have had to have been a controlled demolition. That’s the only way to prove—that’s the only way to explain what we saw with our own eyes, and any attempts to discredit that are just not scientifically sound.

JAMES MEIGS: You know, this is a wonderful example of how conspiracy theories work. Any time there’s a little bit of doubt, a little bit of area where we don’t know everything, then the answer immediately is, well, someone must have blown it up. It’s a form of argumentation that’s also used by creationists. If they can find one little gap in the evolutionary record, they say evolution’s a hoax. Or Holocaust deniers—

DYLAN AVERY: Mr. Meigs, with all do respect, these are two completely different things.

JAMES MEIGS: Holocaust denial works with very similar—

DYLAN AVERY: Oh, my God!

JASON BERMAS: Oh, man!

JAMES MEIGS: And, but what we see here is—one of our sources was Vincent Dunn, the retired deputy fire chief for the New York City Fire Department, who wrote the textbook, The Collapse of Burning Buildings. And what he explained is that the building was extremely unconventional. It had this giant Con Ed substation with enormous trusses carrying extraordinarily high loads, very vulnerable to fire and other kinds of damage. It was not a conventional skyscraper by a long shot. Those fires burned unfought for seven hours, fed by diesel tanks that were in the building to fuel backup generators. And when those trusses ultimately failed, the building did collapse in its own footprint. That’s what happens when a building’s internal supports fail.

AMY GOODMAN: We only have about one minute and we have to divide it. Can you respond to that point and make your larger point?

JASON BERMAS: Please let me respond to that.

DYLAN AVERY: Go ahead, Bermas.

JASON BERMAS: On top of everything he said, that’s where everybody rushed to for the local government, okay? We have somebody who was on the 23rd floor, okay, working with the local government, being escorted by fire fighters. He gets down to the eighth floor, huge explosion in Building Seven. Bomb goes off. Okay, this is his words, not mine: “Why are there explosives in Building Seven.” On top of that, there have been five different reasons why it fell. They’re trying to say generators, there was a big fuel tank, there’s a 20-story thing scooped out of the building, all of which is false, because they don’t know.

DYLAN AVERY: They keep changing their explanations for why the building fell.

JASON BERMAS: And I would say this, the 9/11 Commission Report actually has the nerve in a footnote to say that it collapsed in 18 seconds. Look for yourself and time it. It’s no more than 7 seconds.

AMY GOODMAN: And who do you believe blew up Building Seven?

DYLAN AVERY: We don’t want to try to implicate anybody. We’re just trying to tell people to go out and research for themselves. But, I mean, you have to ask yourself, who could have possibly placed explosives inside Word Trade Center Building Seven, secretly without anyone noticing, and especially the Twin Towers?

JASON BERMAS: Especially because the CIA, the DOD, the Secret Service are all located there.

DYLAN AVERY: Yeah, I mean, that building was a government hotspot.

AMY GOODMAN: Ten seconds, Jim Meigs.

JAMES MEIGS: You know, conspiracies have a way of constantly expanding. You just listed a whole range of government agencies. Apparently the fire fighters we talked to, we at Popular Mechanics, other journalists, our friend David Corn at The Nation is accused to being part of this massive cover-up. The fact is, there are always little details that don’t always add up until you finish your research.

DYLAN AVERY: Mr. Meigs, you’re still not addressing the evidence.

JAMES MEIGS: But when you really dig down, every single one of these has a clear explanation. And if there’s areas that don’t, let’s continue to dig. We should be skeptical. We should ask questions. By all means, we fully support the effort to get to the bottom of any remaining questions.

AMY GOODMAN: We’re going to have to leave it there. David Dunbar and Jim Meigs of Popular Mechanics, and Jason Bermas and Dylan Avery of Loose Change, I want to thank you all for being with us.