Kriegsheld John McCain

Der Vietnamveteran Phillip Butler erinnert sich an seinen Kriegskameraden John McCain:

„John McCain […] als den Helden der Kriegsgefangenschaft darzustellen […] das stimmt absolut nicht. […]

Sicher, John wurde bei seinem Abschuss schwer verwundet. Er brach sich beide Arme und erlitt weitere Verletzungen, als er aus dem Flugzeug geschleudert wurde. Eine medizinische Versorgung gab es entweder gar nicht oder sie war unzureichend. So gut wie nie wurde etwas getan, um Schmerzen zu stillen. […]

John erhielt irgendwann das Angebot einer „vorzeitigen“ Entlassung angeboten, was er ablehnte. Vielen von uns wurde dieses Angebot gemacht. Man musste sich nur negativ über sein Land äußern und erklären, die USA seien kriminell […]

John wurde später mit dem Silver Star und der Purple-Heart-Medaille für Tapferkeit und Verletzungen im Kampf ausgezeichnet […]

John hat sich sicherlich mutig und korrekt verhalten, aber er war ein Held unter vielen. Bei seinen Wahlkampfauftritten entsteht ein anderer Eindruck. […]

Ich bin auch der Ansicht, Kriegsgefangener in Viet­nam gewesen und für das Amt des Präsidenten der USA qualifiziert zu sein – das sind zwei Paar Schuhe. […]

Gefährlicher Hitzkopf McCain

Johns Ruf als Hitzkopf kann ich nur bestätigen. Er hat ein aufbrausendes Temperament, wovon sich viele aus erster Hand überzeugen konnten.

Ganz ehrlich, das ist nicht der Finger, den ich in der Nähe dieses roten Knopfes wissen will! […]“

***

Lesen Sie den vollständigen, spannenden Bericht auf dem FREITAG.

Im Gegensatz zur berüchtigten Swiftboat-Schmutzkampagne gegen den damaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry handelt es sich hier nicht um den Versuch, jemanden herabzuwürdigen oder Lügen aufzutischen.

Es ist der Versuch, die Dinge in einem normalen Licht zu zeigen und darauf hinzuweisen, dass ein „Kriegsheld“ zu sein nicht  gleichbedeutend ist mit einer Qualifizierung fürs Präsidentenamt.

— Bigdaddy

PS.: McCain wurde im laufenden Wahlkampf von den Hintermännern der Swiftboat-Kampagne finanziert.