Hillary siegt fulminant in Puerto Rico

Der 2:1 Sieg von Hillary Clinton bestärkt sie in ihrem Bestreben, ihre Sache bis zuletzt auszufechten (68% Clinton, 31% Obama).

Ungeachtet ihres Sieges haben sich weitere 2 Superdelegierte auf die Seite von Barack Obama geschlagen.

Das ist die fortgesetzte Frustration von Senatorin Clinton: Obwohl sie die letzten Wahlen überwiegend gewonnen hat und starke Ergebnisse in den Lägern der Hispanics und der Arbeiterschaft („blue collar workers“) vorweisen kann, bleiben die super delegates fern, wie die New York Times berichtet:

The victory — coming among Hispanic voters, who are a key constituency in the fall election — underscored a constant source of frustration among Mrs. Clinton and her supporters: that her strong finish over the past months, with big victories among blue-collar voters, have shown no signs of pushing uncommitted superdelegates into her camp.

Morgen finden die letzten beiden Vorwahlen in Montana und South Dakota statt.

Offen ist, ob Frau Clinton die Entscheidung des Parteitags, die Wählerstimmen von Florida und Michigan hälftig aufzuteilen, gerichtlich anfechten will.

Damit wäre sie nur bedingt gut beraten. Das könnte ihr zwar weitere Stimmen einbringen, aber gewiß nicht die größere Unterstützung ihrer eigenen Partei.

— Schlesinger