John Edwards für Barack Obama

Ein Tag nach dem vorhersehbar überwältigenden Sieg Hillary Clintons in West Virginia hat sich der vormalige Bewerber John Edwards zugunsten von Barack Obama ausgesprochen.

Für Clinton war der kleine Staat West Virginia wie maßgeschneidert: Eine ältere Bevölkerung, wenig Schwarze und viele Arbeiter. Am bisherigen Stand hat das so gut wie nichts geändert, da es lediglich um 28 Delegiertenstimmen ging. Clinton versprach, diesen Sommer die Benzisteuer auzusetzen und die Ölkonzerne dafür bezahlen zu lassen:

„I want to give you a gas tax holiday this summer and I want the oil companies to pay the gas tax out of their record profits“

Abgesehen vom Populismus dieses Angebots sagte sie nicht, wie sie das diesen Sommer machen wolle, da vor nächstem Jahr nicht Präsidentin sein wird.

Edwards meinte bei dem gestrigen Auftritt mit Obama vor großem Publikum:

„brothers and sisters, we must come together as Democrats“ to defeat McCain.

„We are here tonight because the Democratic voters have made their choice, and so have I.“

Dabei versäumte Edwards nicht, auch Lob in Richtung Hillary zu verteilen:

„we are a stronger party“ because of her involvement, and „we’re going to have a stronger nominee in the fall because of her work.“

— Bigdaddy