Saturday Late Night nimmt Obama hoch

Wie an anderer Stelle dieses Blogs schon gesagt wurde, nimmt der Wahlkampf Clinton immer mehr Züge von Karl Rove an, der ehemaliger Berater von George W. Bush war.

Zur Zeit läuft auf der in den USA populären Saturday Night Late Show eine Art Comedy mit einer Darstellerin, die Hillary mimt.

Der Plot geht so, dass Obama Präsident wurde, aber bei dem inzwischen berühmt-berüchtigten Anruf um 3 Uhr 00 nachts nicht ein noch aus weiß und daher Hillary anrufen und um Rat bitten muss.

Der Sketch ist zugegebenermaßen gut und dazu auch noch sehr witzig gemacht. Aber da es sich um einen Beitrag im laufenden Wahlkampf handelt und die Serie Clinton gewissermaßen sponsert (vielleicht nicht offiziell, aber der Wirkung nach durchaus), bekommt die Sache einen anderen Beigeschmack:

„Suddenly, the media have gotten a lot tougher with Obama. There was that testy news conference, the Rezko stories, that front-page NYT piece on his thin Senate record . . . Coincidence? Hmmm. „

Die Botschaft der Comedy, Barack Obama sei ein Grünschnabel, der zudem noch kifft und weinerlich ist, wird beim einen oder anderen schon hängen bleiben.

— Mark