Mut dank Obama: Berlin fordert israelischen Siedlungsstopp

German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier has demanded that Israel put an end to all settlement building in the Palestinian territories, in a newspaper interview published Saturday.

It is „not acceptable“ to found new settlements or expand existing ones in East Jerusalem or the West Bank, Steinmeier said in a joint interview with the German Press Agency dpa and German daily Sueddeutsche.

„Darin sei sich die Bundesregierung mit den USA einig. Steinmeier plädierte für neue Anstrengungen, um den Friedensprozess im Nahen Osten schnell wieder in Gang zu bringen. Dazu müssten die Europäische Union und die US-Regierung von Präsident Obama mit einer Stimme sprechen.“

Während und nach den Besuchen von Israels neuem Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu beziehungsweise dem palästinensischen Präsidenten Machmoud Abbas hatten Obama und Außenministerin Clinton mit ungewohnt harten Worten Israel an eine Mitwirkung am Friedenprozess ermahnt. Und dazu gehöre der Stopp des weiteren Siedlungsbaus:

[Obama] demanding anew that Israel stop expanding its settlements in the disputed West Bank as a key step toward making peace with its Arab neighbors.

Obama made the demand after a White House meeting with Palestinian President Mahmoud Abbas, building on unusually blunt language the day before from Secretary of State Hillary Clinton.

„Each party has obligations,“ Obama said of the so-called Road Map to Peace, to which Israel is a party. „On the Israeli side, those obligations include stopping settlements.“

Jahrelang hörte man nichts aus Berlin. Denn:

Unter Bush galt eiserne Loyalität gegenüber Jerusalem.

Nun zeigt Barack Obama Rückgrat und Härte gegenüber Netanjahu – und Berlin traut sich aus seinen Schlupflöchern.

— Schlesinger