Ausleseprozeß zu Sarah Palin basierte auf Googeln

Die Hinweise auf einen oberflächlichen Ausleseprozeß für das Amt des Vizepräsidenten unter John McCain haben sich soweit verdichtet, dass man gerade nicht mehr von einem „screening“ sprechen kann.

Man hätte ebensogut eine Münze werfen können.

Frank Rich von der New York Times hat sich die Mühe gemacht, eine ganze Fülle von Erkenntnissen zusammenzutragen, um darzulegen, wie brisant oberflächlich sich die Wahl von Sarah Palin darstellt.

Ich bräuchte zu lange, um die Vielzahl der Hinweise hier darzustellen. Bitte lesen Sie den Beitrag auf der NYT.

Man kann es wohl am besten mit den Worten von John McCain zusammenfassen, der als Scherz dazu meinte, es sei letztlich ein Googeln. Nur: Es war kein Scherz:

“We’re going through a process where you get a whole bunch of names, and ya … Well, basically, it’s a Google. You just, you know, what you can find out now on the Internet. It’s remarkable, you know.”

— Schlesinger

(Photo: New York Times)