Hillary Clinton will offenbar die Vizepräsidentschaft

Das untrüglichste Zeichen dafür, dass Hillary Clinton den Kampf gegen Obama aufgegeben hat, ist die Einstellung ihrer Feindseligkeiten.

Während sie offiziell zwar noch nicht aufgegeben hat, scheinen recht eindeutige Signale aus ihrer unmittelbaren Umgebung und seitens ihres Mannes Bill zu kommen, dass man in ihrem Lager inzwischen auf die Karte „Vizepräsidentschaft“ setzt.

Das berichtet das TIME-Magazin unter Berufung
auf enge Mitarbeiter Clintons:

the war [for Hillary] has been lost.
It also raises the question,
What will Clinton’s terms of surrender
turn out to be? [Aufgabe-Bedingungen]

Her husband, for one, seems to have
a pretty clear idea what he thinks she
should get as a consolation prize.
[Trostpreis]

In Bill Clinton’s view, she has earned nothing short of an offer to be Obama’s running mate, according to some who are close to the former President.

Bill „is pushing real hard for this to happen,“ says a friend.

Während aus wahlkampftaktischer Sicht einiges dafür spricht, dass Obama die New Yorker Senatorin an Bord nimmt, gibt es einen bedeutenden Aspekt der dagegen spricht: Obama würde Bill Clinton unweigerlich mit „einkaufen“. Das dürfte schwer zu handhaben sein. Das sieht auch TIME so und zweifelt daher, dass Obama diese Option wählen wird:

Some of Clinton’s own strategists are doubtful that Obama will offer to make her his running mate — in no small part because that would mean bringing Bill aboard.

— Schlesinger