Barack Obamas Frühjahrsputz

umfrage.jpgWie viele Wähler mag Barack Obama mit seiner Rede zur Rassenfrage davon überzeugt haben, er stehe nicht unter dem Einfluss der Hasspredigten Jeremiah Wrights?

Zunächst die Zahl derjenigen, die die Rede Obamas entweder im Fernsehen oder nachträglich auf Video gesehen haben:
55 % der Demokraten / 47 % der Republikaner

Auf die Frage, ob Obama den Sachverhalt zur Zufriedenheit klären konnte, antworteten mit

„Excellent / Good“ : 66 % der Demokraten / 33 % der Republikaner / 48% der Unabhängigen

„Fair / Poor“ : 28 % der Demokraten / 61 % der Republikaner / 42 % der Unabhängigen

Eine Schwäche der Umfrage liegt sicherlich in der Bündelung der Antwortmöglichkeit „Fair“ („Zufriedenstellend“) und „Poor“ („Ungenügend“) . Nehmen wir an, „Fair“ und „Poor“ wären gleichverteilt, so ergibt sich daraus:

Für 80% der Demokraten und 64% der Republikaner ist die Angelegenheit zufriedenstellend gelöst.

Das Pew Research Center fand weiterhin folgende Zusammenhänge heraus:

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Unter den Demokraten, die Barack Obama nicht als Kandidaten favorisieren, werden folgende Werthaltungen vertreten (Zustimmung in %):

„Die Gleichberechtigung wurde schon zu weit geführt“ – 19 %

„Paar-Beziehungen zwischen verschiedenen Rassen sollten nicht stattfinden“ – 9 %

„Einwanderer bedrohen unsere traditionellen Werte“ – 31 %

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Insgesamt sind 10% aller Befragten der Auffassung, Barack Obama sei ein Muslim.

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Die befragten weissen Demokraten gaben folgende Bewertungen zu Obama / Clinton ab:

„Inspirierend“ 80 % / 65 %

„Aufrichtig“ 79 % / 66 %

„Patriotisch“ 78 % / 90 %

„Schwer zu mögen“ 13 % / 43 %

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57 % der Befragten Demokraten geht davon aus, dass Obama die Nominierung gewinnt (28 % Clinton, Rest unentschieden)

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— Mark

(Grafik: © Onidji - Fotolia.com )