Republikaner verzichten auf Obamas Mittelnamen Hussein

Der Vorsitzende des Republikanischen Nationalkomittees (RNC), Mike Duncan, hat sich nun im Namen des Komittees öffentlich davon distanziert, den Mittelnamen von Barack Obama, der Hussein lautet, zu verwenden.

Es gebe wichtigere Themen im Wahlkampf. Dies sei nicht der Stil, mit dem man einen Wahlkampf führen wolle.

Das Thema ist nicht neu. Die Republikanische Partei hätte seit langem alle Möglichkeiten gehabt, diese Distanzierung vorzunehmen. Sie tat es zu einem Zeitpunkt, der nicht zufällig gewählt ist.

In der Zwischenzeit, und das entspricht durchaus den Interessen der Republikaner, ist hinlänglich bekannt geworden, dass Obamas auch den Namen „Hussein“ trägt. Die dazu gehörenden Gerüchte, er sei ein Muslim, sind ebenfalls ausreichend in Umlauf gekommen. Der Zweck der Übung ist damit erreicht.

Würde die Grand Old Party (die Republikanische Partei) dieses Spiel auf die Spitze treiben, würde der Schaden auf sie zurück fallen.

Daher kommt diese Distanzierung taktisch gesehen zur rechten Zeit. Das macht sie nicht zu Ehrenmännern.

Ist Rove irgendwo in der Nähe?

— Simon