Hohngelächter über Bush

Was bleibt, ist Hohngelächter. Bush trat gerade einmal mehr vor die
Kameras, berichtete zur Lage der Nation, soll heißen über die Lage im Irak,
was aus Bush-Sicht ein und dasselbe ist, und zeigte sich unbeirrt in seinem
inzwischen doch sehr einsamen Kampf gegen das Böse. Das ficht ihn nicht,
denn die Ritter gegen das Böse waren schon immer einsame Streiter.
Als er nun davon sprach, dass im Irak die „Rückkehr zum normalen Leben“
beginnen würde, konnte man sich im Kreis der zugeschalteten
CNN-Journalisten in Bagdad nicht zurückhalten und brach in nur mäßig
gedämpftes Hohngelächter aus.
Ein schwacher Trost das: Kaum mehr Gegenwehr geht in den USA als ein
schwaches, bitteres Lachen über den Präsidenten. Ein Land in politischer
Agonie.

Simon