Test : Obela Hummus

A new kid in town: Bei REWE gibt es ein neuerdings ein Hummus mit dem Namen Obela.

Nach dem letzten Reinfall mit Alnatura-Hummus war ich guter Dinge, diesmal mehr Glück zu haben.

obela hummus test
Hummus „Obela“ z.B. beim REWE

Yippie! Obela ist nicht „mehr Glück“, sondern ein Glücksfall!

Bestes Hummus

Die Macher dieses Hummus haben (fast) alles richtig gemacht. Der Duft ist so wie er sein soll. Die Masse ist schön cremig. Toller Geschmack. Die obenauf gestreuten Pinienkerne ergänzen den Aufstrich gut.

Hier gibt es nichts Störendes, vor allem wurde auf Branntweinessig verzichtet. Statt Olivenöl wird hier Rapsöl genommen; das ist nicht schlecht, da gutes Rapsöl einen feinen nussigen Geschmack hat und daher den Nuss-Geschmack des Tahin* unterstützt.

Den Preis von 1,99 für 175 g finde ich in Ordnung.

Wer auf jüdische Speisegesetze achtet kann hier zugreifen, da dieses Hummus neben dem Vegan– und Glutenfrei– auch das Koscher-Prädikat trägt.

Einen Pluspunkt gibt es für den relativ hohen Protein-Anteil von 8,6 g / 100 g. Das kommt mit Sicherheit vom insgesamt hohen Anteil an Kichererbsen und Sesampaste im Produkt. Während in so manchem Hummus nur 50% gekochte Kichererbsen sind, sind es hier 65%.

Sonstige Nährwerte je 100g : 272 kal., 20,6 g Fett, 10,1 g Kohlenhydrate, 1,3 g Salz

Obwohl mir das Hummus wirklich gut schmeckt, gibt es nicht die Bestnote, weil als Säuerungsmittel Zitronensäure statt Zitronensaft verwendet wird. So viel Natur-Pur sollte sich der Hersteller dieses guten Produkts gönnen. Das ist aber Jammern auf sehr hohem Niveau 🙂

Gesamtnote: 4 von 5 Sternen

Bon appetit!

Übrigens: Das Obela hat etwas mehr Protein, bei weniger Fett und Kalorien als die ebenfalls sehr gute Kichererbsen-Paste von Sabra.

— Schlesinger

* Sesampaste

Photo: Schlesinger

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