Ebola Gottesstrafe für Obama

Obama löst Ebola aus

Der amerikanische Fernsehprediger John Hagee kennt den Auslöser der Ebola-Seuche:

Präsident Obama.

Obama hat sich am göttlichen Heilsplan vergriffen, meint Hagee.

Der Präsident sei „tödlich entschlossen“ das heilige, unteilbare Jerusalem zu teilen. Hagee muss es wissen, denn er ist Gründer der Organisation „Vereinigte Christen für Israel“.

Gott straft Amerika

Gott, so Hagee, sieht Obamas Sünde wider Israel ganz genau und wird die gerechte Strafe über Amerika bringen.

Das Strafgericht Gottes hat schon begonnen, will man den Worten des Predigers glauben: Ebola, der militante Islamismus, aber auch die Unruhen im US Städtchen Ferguson (Missouri).

Jerusalem unheilbar geteilt

Vergessen wir diesen militanten Christianisten Hagee mitsamt seinen religiösen Wahnvorstellungen.

Jerusalem, das aus israelische Sicht „unteilbar“ die Hauptstadt Israels sein und bleiben soll, ist und bleibt bis auf weiteres nur das: Unheilbar geteilt. Obama hin oder her.

Ein ganzes, friedliches Jerusalem wird es erst nach dem Ende der israelischen Besatzung geben. Danach sieht es nicht aus.

Gerade hat Ministerpräsident wieder Pläne für den Bau von weiteren 1.000 Wohnungen bekannt, die für jüdische Siedler im arabischen Teil der Stadt bestimmt sind.

Die Palästinenser haben angesichts der repressiven Politik dieser Scharons und Olmerts und Netanjahus jede Hoffnung auf einen eigenen Staat, auf Frieden, auf Gleichberechtigung, auf Würde verloren.

Und so mussten im jüdischen Teil Jerusalems dieser Tage wieder Menschen sterben. Ein Palästineser ist mit seinem Auto  in eine Gruppe von Menschen gefahren. Die Leute hatten an einer Haltestelle gewartet. Ein Baby und eine junge Frau aus Ecuador kamen ums Leben, andere wurden verletzt.