Araber : Rauchverbot gegen Zionismus

Die arabischen Palästinenser hatten den Zionisten der Zwanziger und Dreissiger Jahre nichts entgegen zu setzen außer großen Worten.

Zionistische Tatkraft

Die zionistischen Bewohner Palästinas (der Yishuw) machte sich im Eiltempo daran, die Infrastruktur des geplanten neuen jüdischen Staates vorzubereiten. Früh wurde mit dem Aufbau von Staatsorganen begonnen. 1929  wurde die Jewish Agency ins Leben gerufen. Mit ihrer Exekutive verfügte man über eine Art Schattenregierung neben der britischen Mandatsmacht. Daneben wurde am Justiz-, Steuer- und Schulsystem gearbeitet und effiziente Kommunalverwaltungen aufgebaut.

Auf arabischer Seite gab es nichts davon. Dort begnügte man sich damit, die gut funktionierenden Einrichtungen der britischen Mandatsmacht zu nutzen. Was passieren würde, wenn die Engländer einmal abziehen würden schien niemanden zu interessieren.

Arabische Hilflosigkeit

Manchmal war die arabische Wirklichkeit noch schlimmer. Man machte sich lächerlich. Zum Beispiel mit dem Vorschlag, eine „Rauch-Bank“ einzurichten. Die Idee: Der Koran verbietet das Rauchen. Also sollten alle Raucher damit aufhören. Das gesparte Geld soll in diese Rauch-Bank einbezahlt werden. Damit könnte man der „zionistischen Bedrohung“ entgegen treten:

Arabische Nichtraucher gegen Zionismus
Araber: Rauchverbot gegen Zionismus

Wäre es nicht beschämend, müsste man lachen.

Quelle: Chicago Sentinel, 18.09.1925

Zeitungs-Collage:

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von Transatlantikblog ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Verlinkung  – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.