11. April 1974 Massaker von Kirjat Shmona

Am 11. April 1974 drangen drei Mitglieder der PLO-Gruppierung „P.F.L.P.- Generalkommando“ vom Libanon aus in Nordisrael ein.

In der Kleinstadt Kirjat Shmona betraten sie zunächst ein Schulgebäude, das wegen des Pessach-Festes allerdings leer war.

Anschließend drangen sie in eine Wohnanlage ein und töteten 18 Menschen, davon neun Kinder.

Sie verbarrikadierten sich in dem Haus.

In einem anschliessenden Feuergefecht wurden sie von israelischen Sicherheitskräften gestellt und getötet.

Nicht alles, was den Namen Widerstand und Befreiung trägt muss gerecht sein. In diesem Fall war es nur Mord.

Die israelische Luftwaffe flog Vergeltungsangriffe gegen 6 libanesische Dörfer.

Vergeltungsangriffe gegen zivile Ziele untersagt das Kriegsvölkerrecht.

Die dabei zu Tode gekommenen wurden auf staatliche Anordnung ermordet.

— Schlesinger