Empfehlung: Bericht Boell-Tagung Deutschland – Israel

Was verbindet Deutsche und Israelis? Was trennt beide Gesellschaften? Diese Fragen diskutierten Experten aus Deutschland und Israel bei einer Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin.

In beiden Ländern gäbe es eine neue Generation, die in die Zukunft schaue und nicht in die Vergangenheit (meint der junge Meretz-Abgeordnete Nitzan Horowitz):

Deutschland ist heute – und das sage ich als Knesset-Abgeordneter und als Journalist, ein starker demokratischer und stabiler Staat und ein gutes Beispiel für andere.

Diesem positiven Blick auf das bilaterale Verhältnis widerspricht der deutsch-israelische Historiker Michael Wolffsohn vehement:

Zwischen Deutschland und Israel gibt es keine Freundschaft

 

Dies und mehr bei Deutsche Welle.

Beiträge nachzuhören als mp3 unter publicative.org.

4 Comments

  1. klasse! ich werde gern das eine und andere noch mal nachhören.
    und angemerkt sei: vielleicht war das verhältnis israel/deutschland ein ausgangspunkt – aber nicht der einzige und im grunde auch nicht der wichtigste. auch wenn es sich im blog von Strenger auch ein bißchen so liest. die tagung ging weit über fragen von deutsch-israelischer staatsraison hinaus, nämlich bis hin zu fragen nach der raison d’être von staat heute im nahen osten.

  2. @Rahab: soweit ich mich erinnere sprichst Du Ivrith. Zwar hatten die teilnehmer der Debatte Kopfhörer / Übersetzer, aber bei diesen Liveaufnahmen wurde die Synchronisierung nicht übernommen. Falls Du Zeit, Muße & Lust dazu hast, kannst gerne den einen oder anderen zentralen Satz übersetzen (bei Dir?) Schöne Grüße, Schlesinger

  3. ach du schande! – das ist ja richtig arbeit! da muß ich mal überlegen, wie sich das hinkriegen läßt…
    im übrigen fand ich das hebräisch von Horovitz viel schöner als das von Stein …

    @Rahab: Komplettübersetzung wär ein bisschen viel…. aber vielleicht ein paar Rosinen aus dem Kuchen? 😉

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