Zornige Jugend in Gaza: Fuck Hamas, Fuck Israel

Die Jugend in Gaza ist zornig. Wie könnte es auch anders sein? Sie ist eingeschlossen, hat begrenzte Bildungschancen, kaum Aussicht auf reguläre Arbeitsplätze und lebt in einem immer wieder von Krieg und Angriffen halb zerstörten Umfeld.

Der Feind dieser Jugend heißt nicht nur Israel. Als Feinde werden auch die den Gazastreifen dikatorisch regierende fundamental-islamische Hamas angesehen, aber auch die UN, die UN-Hilfsorganisation UNWRA und natürlich die USA. Sie alle tragen offenbar einen Teil dazu bei, dass der herrsche Zustand aufrecht erhalten bleibt.

Für weiteren Frust hat unlängst die Schließung des liberalen Jugendwerks Sharek seitens Hamas beigetragen.

Nun haben jugendliche Aktivisten in Gaza einen Appell verfasst, in dem sie die Mißstände in Gaza anprangern:

Gaza’s Youth Manifesto for change

Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UN. Fuck UNRWA. Fuck USA!

Wir, die Jugend in Gaza haben genug von Israel, der Hamas, der Besatzung, den Verletzungen der Menschenrechte und der Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft!

Wir wollen schreien und die Mauer des Schweigens, der Ungerechtigkeit und der Teilnahmlosigkeit durchbrechen wie die israelischen F-16 Kampfbomber die Schallmauer durchbrechen;  Wir wollen schreien mit all der Kraft in unseren Seelen, um die gewaltige Frustration herauszulassen die uns zerstört aufgrund dieser furchtbaren Situation in der wir leben;  Wir sind wie Läuse zwischen zwei Fingernägeln, die einen Alptraum in einem Alptraum leben. Kein Platz für Hoffnung, kein Platz für Freiheit.

Wir sind es Leid in diesem politischen  Kampf gefangen zu sein, wir sind die rabenschwarzen Nächte leid, in denen Flugzeuge über unseren Häusern kreisen. Wir sind es leid, dass unschuldige Bauern in der Sicherheitszone erschossen werden, weil sie ihr Land bestellen wollen.

Wir sind die bärtigen Typen leid, die mit ihren Waffen herumlaufen und ihre Macht missbrauchen, die junge Leute schlagen oder einsperren, weil sie für das demonstrieren, an das
sie glauben.

Wir sind die Mauer der Schande leid, die uns vom Rest des Landes trennt und uns gefangen hält in einem Stück Land, das so groß ist wie eine Briefmarke. Wir sind es leid als  Terroristen dargestellt zu werden, als hausgemachte Fanatiker mit Sprengstoff in den Taschen und dem bösen Blick in unseren Augen. Wir sind die Teilnahmslosigkeit leid, die wir an der internationalen Gemeinschaft sehen, wie diese so genannten Experten ihre Sorgen auszudrücken und Resolutionen zu entwerfen, aber Feiglinge darin sind, die Dinge auch durchzusetzen, auf die sie sich geeinigt haben. Wir sind krank und müde weil wir ein schreckliches Leben führen, von Israel in einem Gefängnis gehalten werden, die Hamas uns verprügelt und wir vollkommen ignoriert werden vom Rest der Welt.

Es wächst eine Revolution in unserem Inneren, eine gewaltige Unzufriedenheit und Frustration die uns zerstören wird, wenn wir keinen Weg finden diese Energie zu lenken, damit sie den bestehenden Zustand anfechten kann und uns etwas Hoffnung gibt. Das jüngste Ereignis, das unsere Herzen vor Frustration und Hoffnungslosigkeit zittern ließ ereignete sich am 30. November, als Hamas Offiziere zum Sharek Jugendwerk – einer führenden Jugendorganisation (www.sharek.ps) -, mit ihren Waffen, Lügen und Aggressionen, alle heraus warfen, einige einsperrten und die Arbeit von Sharek verboten. Ein paar Tage später wurden Demonstranten die sich vor Sharek versammelt hatten geschlagen und einige davon eingesperrt. Wir leben wirklich einen Alptraum in einem Alptraum. Es ist schwierig Worte für den Druck zu finden, der auf uns lastet. Wir überlebten knapp die Operation „Gegossenes Blei“, als Israel wirkungsvoll die Scheiße aus uns heraus bombardierte, viele Tausend Wohnhäuser zerstörte und noch mehr Leben und Träume. Israel konnte die Hamas nicht beseitigen, wie sie vorhatte, aber sie haben uns für immer in Angst versetzt und jedem ein Trauma verursacht, weil es keinen Ort gab, an den man sich flüchten konnte.

Wir sind Jugendliche mit schweren Herzen. In uns tragen wir ein so großes Gewicht, dass es uns schwer fällt den Sonnenuntergang zu genießen. Wie soll man ihn genießen wenn dunkle Wolken den Horizont verhängen und düstere Erinnerungen vor unseren Augen vorbei ziehen sobald man sie schließt? Wir lächeln um den Schmerz zu verbergen. Wir lachen um den Krieg zu vergessen. Wir hoffen um nicht sofort Selbstmord zu begehen. Während des Krieges hatten wir das sichere Gefühl, dass Israel uns vom Angesicht der Erde löschen
wollte.

Während der letzten Jahre tat die Hamas alles um unsere Gedanken, Verhaltensweisen und Sehnsüchte zu kontrollieren. Wir sind eine Generation junger Menschen die es gewohnt sind Raketen zu sehen, eine Generation die eine offenbar unmögliche Mission trägt ein normales und gesundes Leben zu führen und die gerade dadurch von einer harten Organisation
[Hamas] toleriert wird, die sich in unserer Gesellschaft wie ein bösartiges Krebsgeschwür ausgebreitet hat, das alle Zellen, Gedanken und Träume tötet und die Menschen mit seinem Terrorregime lähmt. Nicht zu vergessen das Gefängnis in dem wir leben, ein Knast der uns von einem so genannten demokratischen Land [Israel] aufgezwungen wurde.

Geschichte wiederholt sich auf grausame Art aber niemand scheint es zu kümmern. Wir sind verängstigt. Hier in Gaza haben wir Angst davor eingesperrt, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert, getötet zu werden. Wir haben Angst zu leben, weil jeder einzelne Schritt den wir unternehmen gut überlegt und durchdacht sein muss. Überall gibt es Einschränkungen, wir können uns nicht bewegen wie wir wollen, nicht sagen was wir wollen, nicht tun was wir wollen und manchmal nicht einmal denken was wir wollen, weil die Besatzung unsere Hirne und Herzen so furchtbar besetzt hat, dass es schmerzt und uns dazu bringt endlose Tränen der Frustration und der Wut zu weinen.

Wir wollen nicht hassen, wir wollen nicht all diese Gefühle fühlen, wir wollen keine Opfer mehr sein. Genug! Genug Schmerz, genug Tränen, genug Leiden, genug Kontrolle, Einschränkungen, falsche Rechtfertigungen, Terror, Folter, Entschuldigungen, Bombardierungen, schlaflose Nächte, tote Zivilisten, schwarze Erinnerungen, düstere Zukunft, herzzereißende Gegenwart, gestörte Politik, fanatische Politiker, religiöser bullshit, genug Inhaftierungen! Wir sagen Stopp! Das ist nicht die Zukunft die wir wollen!

Wir wollen drei Dinge. Wir wollen frei sein. Wir wollen fähig sein ein normales Leben zu führen. Wir wollen Frieden. Ist das zu viel verlangt?

Dies ist das Gaza Jugend Manifest für den Wandel!

Wir werden damit beginnen die Besatzung zu zerstören, die uns selbst umgibt, wir werden uns von dieser geistigen Gefangenschaft befreien und unsere Würde und Selbstachtung
zurück bekommen. Wir werden dem Widerstand mit erhobenem Haupt begegnen. Wir werden Tag und Nacht arbeiten um die miserablen Zustände zu verändern unter denen wir leben. Wir werden Träume bauen wo wir Mauern begegnen.

Wir hoffen dass Du – ja Du, der du diese Erklärung im Moment liest! – uns unterstützen kannst. Um herauszufinden wie, hinterlasse eine Nachricht an unserer elektronischen Wand

oder kontaktiere uns direkt: freegazayouth@hotmail.com

Wir wollen frei sein, wir wollen leben, wir wollen Frieden.

FREE GAZA YOUTH

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# original version #

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Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UN. Fuck UNWRA. Fuck USA!

We, the youth in Gaza, are so fed up with Israel, Hamas, the occupation, the violations of human rights and the indifference of the international community! We want to scream and break this wall of silence, injustice and indifference like the Israeli F16’s breaking the wall of sound; scream with all the power in our souls in order to release this immense frustration that consumes us because of this fucking situation we live in; we are like lice between two nails living a nightmare inside a nightmare, no room for hope, no space for freedom. We are sick of being caught in this political struggle; sick of coal dark nights with airplanes circling above our homes; sick of innocent farmers getting shot in the buffer zone because they are taking care of their lands; sick of bearded guys walking around with their guns abusing their power, beating up or incarcerating young people demonstrating for what they believe in; sick of the wall of shame that separates us from the rest of our country and keeps us imprisoned in a stamp-sized piece of land; sick of being portrayed as terrorists, homemade fanatics with explosives in our pockets and evil in our eyes; sick of the indifference we meet from the international community, the so-called experts in expressing concerns and drafting resolutions but cowards in enforcing anything they agree on; we are sick and tired of living a shitty life, being kept in jail by Israel, beaten up by Hamas and completely ignored by the rest of the world.

There is a revolution growing inside of us, an immense dissatisfaction and frustration that will destroy us unless we find a way of canalizing this energy into something that can challenge the status quo and give us some kind of hope. The final drop that made our hearts tremble with frustration and hopelessness happened 30th November, when Hamas’ officers came to Sharek Youth Forum, a leading youth organization (www.sharek.ps) with their guns, lies and aggressiveness, throwing everybody outside, incarcerating some and prohibiting Sharek from working. A few days later, demonstrators in front of Sharek were beaten and some incarcerated. We are really living a nightmare inside a nightmare. It is difficult to find words for the pressure we are under. We barely survived the Operation Cast Lead, where Israel very effectively bombed the shit out of us, destroying thousands of homes and even more lives and dreams. They did not get rid of Hamas, as they intended, but they sure scared us forever and distributed post traumatic stress syndrome to everybody, as there was nowhere to run.

We are youth with heavy hearts. We carry in ourselves a heaviness so immense that it makes it difficult to us to enjoy the sunset. How to enjoy it when dark clouds paint the horizon and bleak memories run past our eyes every time we close them? We smile in order to hide the pain. We laugh in order to forget the war. We hope in order not to commit suicide here and now. During the war we got the unmistakable feeling that Israel wanted to erase us from the face of the earth. During the last years Hamas has been doing all they can to control our thoughts, behaviour and aspirations. We are a generation of young people used to face missiles, carrying what seems to be a impossible mission of living a normal and healthy life, and only barely tolerated by a massive organization that has spread in our society as a malicious cancer disease, causing mayhem and effectively killing all living cells, thoughts and dreams on its way as well as paralyzing people with its terror regime. Not to mention the prison we live in, a prison sustained by a so-called democratic country.

History is repeating itself in its most cruel way and nobody seems to care. We are scared. Here in Gaza we are scared of being incarcerated, interrogated, hit, tortured, bombed, killed. We are afraid of living, because every single step we take has to be considered and well-thought, there are limitations everywhere, we cannot move as we want, say what we want, do what we want, sometimes we even cant think what we want because the occupation has occupied our brains and hearts so terrible that it hurts and it makes us want to shed endless tears of frustration and rage!

We do not want to hate, we do not want to feel all of this feelings, we do not want to be victims anymore. ENOUGH! Enough pain, enough tears, enough suffering, enough control, limitations, unjust justifications, terror, torture, excuses, bombings, sleepless nights, dead civilians, black memories, bleak future, heart aching present, disturbed politics, fanatic politicians, religious bullshit, enough incarceration! WE SAY STOP! This is not the future we want!

We want three things. We want to be free. We want to be able to live a normal life. We want peace. Is that too much to ask? We are a peace movement consistent of young people in Gaza and supporters elsewhere that will not rest until the truth about Gaza is known by everybody in this whole world and in such a degree that no more silent consent or loud indifference will be accepted.

This is the Gazan youth’s manifesto for change!

We will start by destroying the occupation that surrounds ourselves, we will break free from this mental incarceration and regain our dignity and self respect.  We will carry our heads high even though we will face resistance. We will work day and night in order to change these miserable conditions we are living under. We will build dreams where we meet walls.

We only hope that you – yes, you reading this statement right now! – can support us. In order to find out how, please write on our wall or contact us directly: freegazayouth@hotmail.com

We want to be free, we want to live, we want peace.

FREE GAZA YOUTH!

Fuck Hamas. Fuck Israel. Fuck Fatah. Fuck UN. Fuck UNRWA. Fuck USA!Wir, die Jugend in Gaza haben genug von Israel, der Hamas, der Besatzung, den Verletzungen der Menschenrechte und der Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft!

Wir wollen schreien und die Mauer des Schweigens, der Ungerechtigkeit und der Teilnahmlosigkeit durchbrechen wie die israelischen F-16 Kampfbomber die Schallmauer durchbrechen;
Wir wollen schreien mit all der Kraft in unseren Seelen, um die gewaltige Frustration herauszulassen die uns zerstört aufgrund dieser furchtbaren Situation in der wir leben;
Wir sind wie Läuse zwischen zwei Nägeln die einen Alptraum in einem Alptraum leben, kein Platz für Hoffnung, kein Platz für Freiheit. Wir sind es Leid in diesem politischen Kampf gefangen zu sein, wir sind die rabenschwarzen Nächte leid, in denen Flugzeuge über unseren Häusern kreisen. Wir sind es leid, dass unschuldige Bauern in der Sicherheitszone erschossen werden, weil sie ihr Land bestellen wollen.

Wir sind die bärtigen Typen leid, die mit ihren Waffen herumlaufen und ihre Macht missbrauchen, die junge Leute schlagen oder einsperren, weil sie für das demonstrieren, an das sie glauben.

Wir sind die Mauer der Schande leid, die uns vom Rest des Landes trennt und uns gefangen hält in einem Stückchen Land, das so groß ist wie eine Briefmarke. Wir sind es leid als Terroristen dargestellt zu werden, als hausgemachte Fanatiker mit Sprengstoff in den Taschen und dem bösen Blick in unseren Augen. Wir sind die Teilnahmslosigkeit leid, die wir an der internationalen Gemeinschaft sehen, diese so genannten Experten wie sie ihre Sorgen auszudrücken und Resolutionen zu entwerfen, aber Feiglinge darin sind, die Dinge auch durchzusetzen, auf die sie sich geeinigt haben. Wir sind krank und müde weil wir ein schreckliches Leben führen, von Israel in einem Gefängnis gehalten werden, die Hamas uns verprügelt und wir vollkommen ignoriert werden vom Rest der Welt.

Es wächst eine Revolution in unserem Inneren, eine gewaltige Unzufriedenheit und Frustration die uns zerstören wird, wenn wir keinen Weg finden diese Energie zu lenken, damit sie den bestehenden Zustand anfechten kann und uns etwas Hoffnung gibt. Das jüngste Ereignis, das unsere Herzen vor Frustration und Hoffnungslosigkeit zittern ließ ereignete sich am 30. November, als Hamas Offiziere zum Sharek Jugendwerk – einer führenden Jugendorganisation (www.sharek.ps) -, mit ihren Waffen, Lügen und Aggressionen, alle heraus warfen, einige einsperrten und die Arbeit von Sharek verboten. Ein paar Tage später wurden Demonstranten die sich vor Sharek versammelt hatten geschlagen und einige davon eingesperrt. Wir leben wirklich einen Alptraum in einem Alptraum. Es ist schwierig Worte für den Druck zu finden, der auf uns lastet. Wir überlebten knapp die Operation „Gegossenes Blei“, als Israel wirkungsvoll die Scheiße aus uns heraus bombardierte, viele Tausend Wohnhäuser zerstörte und noch mehr Leben und Träume. Israel konnte die Hamas nicht beseitigen, wie sie vorhatte, aber sie haben uns für immer in Angst versetzt und jedem ein Trauma verursacht, weil es keinen Ort gab, an den man sich flüchten konnte.

Wir sind Jugendliche mit schweren Herzen. In uns tragen wir ein so großes Gewicht, dass es uns schwer fällt den Sonnenuntergang zu genießen. Wie soll man ihn genießen wenn dunkle Wolken den Horizont verhängen und düstere Erinnerungen vor unseren Augen vorbei ziehen sobald man sie schließt? Wir lächeln um den Schmerz zu verbergen. Wir lachen um den Krieg zu vergessen. Wir hoffen um nicht sofort Selbstmord zu begehen. Während des Krieges hatten wir das sichere Gefühl, dass Israel uns vom Angesicht der Erde löschen wollte.

Während der letzten Jahre tat die Hamas alles um unsere Gedanken, Verhaltensweisen und Sehnsüchte zu kontrollieren. Wir sind eine Generation junger Menschen die es gewohnt sind Raketen zu sehen, eine Generation die eine offenbar unmögliche Mission trägt ein normales und gesundes Leben zu führen und die gerade dadurch von einer harten Organisation [Hamas] toleriert wird, die sich in unserer Gesellschaft wie ein bösartiges Krebsgeschwür ausgebreitet hat, das alle Zellen, Gedanken und Träume tötet und die Menschen mit seinem Terrorregime lähmt. Nicht zu vergessen das Gefängnis in dem wir leben, ein Knast der uns von einem so genannten demokratischen Land [Israel] aufgezwungen wurde.

Geschichte wiederholt sich auf grausame Art aber niemand scheint es zu kümmern. Wir sind verängstigt. Hier in Gaza haben wir Angst davor eingesperrt, verhört, geschlagen, gefoltert, bombardiert, getötet zu werden. Wir haben Angst zu leben, weil jeder einzelne Schritt den wir unternehmen gut überlegt und durchdacht sein muss. Überall gibt es Einschränkungen, wir können uns nicht bewegen wie wir wollen, nicht sagen was wir wollen, nicht tun was wir wollen und manchmal nicht einmal denken was wir wollen, weil die Besatzung unsere Hirne und Herzen so furchtbar besetzt hat, dass es schmerzt und uns dazu bringt endlose Tränen der Frustration und der Wut zu weinen.

Wir wollen nicht hassen, wir wollen nicht all diese Gefühle fühlen, wir wollen keine Opfer mehr sein. Genug! Genug Schmerz, genug Tränen, genug Leiden, genug Kontrolle, Einschränkungen, falsche Rechtfertigungen, Terror, Folter, Entschuldigungen, Bombardierungen, schlaflose Nächte, tote Zivilisten, schwarze Erinnerungen, düstere Zukunft, herzzereißende Gegenwart, gestörte Politik, fanatische Politiker, religiöser bullshit, genug Inhaftierungen! Wir sagen Stopp! Das ist nicht die Zukunft die wir wollen!

Wir wollen drei Dinge. Wir wollen frei sein. Wir wollen fähig sein ein normales Leben zu führen. Wir wollen Frieden. Ist das zu viel verlangt?

Wir hoffen dass Du – ja Du, der du diese Erklärung im Moment liest! – uns unterstützen kannst. Um herauszufinden wie, hinterlasse eine Nachricht an unserer elektronischen Wand oder kontaktiere uns direkt: freegazayouth@hotmail.com

Wir wollen frei sein, wir wollen leben, wir wollen Frieden.

FREE GAZA YOUTH

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Passende Ergänzung: Ein Stimmungsbild zur Lage der Jugendlichen in Gaza auf dem FREITAG:

Den Jugendaktivisten reicht das nicht aus. Sie haben die Cliquenherrschaft satt, besonders die der Hamas. „Sie schnüren uns mit ihren Verboten die Luft ab, während uns die Bomben treffen als Vergeltung für die idiotischen Raketen, die sie auf Israel abfeuern. Dank Hamas denkt die ganze Welt, wir hätten alle irgendwo unseren Sprenggürtel versteckt“, entrüstet sich Ebaa Rezeq.

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