Wahl-Ereignisse zum 06.März

  • Frankreich erkennt die Eigenständigkeit von Vietnam an (vormals französisch Indochina) (1946)
  • Präsident Sukarno löst in Indonesien das Parlament auf (1960).
    Passender Filmklassiker: „Ein Jahr in der Hölle“ mit Sigouney Weaver und Mel Gibson.
  • Cassius Clay wählt am 06.03.1964 einen neuen Namen: Muhammad Ali. Den Namen erhielt er von Elijah Muhammad, der im allgemein unguten Jahr 1933 in den USA die muslimische Bewegung „Nation of Islam“ gründete. 1967 wurde Ali wegen Kriegsdienstverweigerung verurteilt („I ain’t got no quarrel with the Viet Cong. They never called me nigger.“). Das Urteil wurde erst vom Obersten Gerichtshof (Supreme Court) aufgehoben.
    Filmempfehlungen: „Ali„, mit Will Smith. Grandios gespielt, hält sich streng an die tatsächlichen Ereignisse und Äußerungen Alis, oder gleich der zurecht preisgekrönte,
    dokumentarischeWhen we were Kings„:
  • Die Beatles geben „Let it be“ heraus (1970). Ein schöner Beitrag zur Geschichte.
  • Helmut Kohl (CDU) gewinnt die Wahlen zum Deutschen Bundestag des Jahres 1983. Die Deutschen haben ihn für 16 Jahre gewählt. Aber das weiß damals niemand. Eine beliebte Ausrede in der deutschen Geschichte. „Wir haben nichts gewußt.“ Ich trage zweifache Mitschuld.
  • Mike Tyson lässt Hector Mercedes keine Wahl, sondern schlägt ihn in seinem ersten Profikampf in der ersten Runde KO (1985). Wumms.
  • US Präsident George H.W. Bush (sr.) wählt vor dem Kongress anläßlich der Kapitulation des Irak das Ende des ersten Golfkriegs folgende Worte: Aggression is defeated. The war is over.“ (1991). Damit sollte er Recht behalten. Sein Sohn Bush jr. benutzt später anläßlich des vermeintlichen Endes des zweiten Golfkriegs die hehren Worte „mission accomplished„. Vielleicht liegt alles nur an der richtigen oder falschen Wortwahl.

— Schlesinger