Bjorn Lomborg hat Spaß am Klimawandel

Millionen hat er mit seinen Büchern bereits verdient, und natürlich Gefallen daran gefunden.

Es gibt mehr als den Klimawandel, meint Lomborg, und hat natürlich Recht.

Den Klimawandel bestreitet er gar nicht. Wieso auch? Gerade mit seiner Gratwanderung verdient der 42-jährige Autor bestens: Globale Erwärmung ja, aber bitteschön nicht so dramatisch darstellen, wie Herr Gore das tut.

Anderes sei auch wichtig , und Spaß soll das Leben schließlich auch noch machen (wer wäre auf diese beiden Einsichten gekommen, Herr Lomberg, hätten Sie sie uns nicht gesagt? Dass Al Gore keinesfalls nur das Thema Klimawandel kennt, weiß Hr. Lomborg, da er die Bücher Al Gores gelesen hat. Er muß der Medienwirksamkeit halber aber so tun, als wäre dem so.).

So lautet das recht simple Rezept, mit dem man aus dem Klimawandel-Thema rasch ein paar Millionen macht. Wie schon Goethe sagte: „In bunten Bildern wenig Klarheit, viel Trug und ein Körnchen Wahrheit, so wird der beste Trunk gebraut, der alle Welt erquickt und auferbaut!

Übrigens sehr unerfreulich: der aktuelle Info-Status zu Lomborg auf der deutschen Wikipediaseite. Dort wird er in recht günstigem Licht dargestellt.

Dass er aber inzwischen in wissenschaftlicher Sicht „abserviert“ ist, kann man mit etwas Recherche rasch nachvollziehen. Wer sich’s einfacher machen will, schaut die Zusammenfassung der Lomborg-Bewertung unter https://www.sourcewatch.org/index.php?title=Bjorn_Lomborg
an.

Ein „swindler“, wie die Amerikaner sagen würden.