War’s doch der Mossad? Die Süddeutsche liefert dazu zwei Berichte, die sich durchaus widersprechen. Während der Beitrag “Mossad soll Mordkomplott von Europa aus gesteuert haben” durchaus den israelischen Geheimdienst als Täter nahelegt (“Der mysteriöse Mord an einem hochrangigen Führer der palästinensischen Hamas im Golfemirat Dubai ist nach Einschätzung deutscher Sicherheitsexperten vom israelischen Geheimdienst Mossad verübt worden.”), werden im Beitrag “Mabhuhs letzte Reise – mordete der Mossad?” eher Zweifel angemeldet: “Vieles deutet darauf hin, dass die Täter für den israelischen Geheimdienst Mossad arbeiteten, aber sie könnten auch aus den Reihen der Hamas selbst stammen oder gar aus der palästinensischen Fatah, die mit der Hamas verfeindet ist.”
Es ist also für jeden was dabei. Nur die Tötungsart steht wohl fest. Weder Vergiftung noch Elektroschocker, sondern ein Kissen. Damit hat man ihn erstickt. Ruhe sanft.
——
Original:
Mehr noch als im normalen Leben wird im Internet den Geheimdiensten CIA und Mossad so ziemlich jede Unbill zugemutet und angedichtet, die man sich vorstellen kann.
Nicht, dass die Dienste reine Engel wären. Gute Güte. Wie jeder Dienst – außer dem Bundesgutenachtrichtendienst BND – haben sie gehörig Dreck am Stecken.
Doch irgendwann wird der Generalverdacht nicht nur langweilig, sondern verzerrt die Wirklichkeit über Gebühr. Damit tragen die ach so schlauen Skeptiker just zu der Desinformation bei, die sie den Diensten so gerne unterstellen.
Kürzlich erlag der prominente Waffenhändler der Hamas, Mahmoud al-Mabhouh, einem Attentat. Drogen sollen ihm verabreicht worden sein, die einen Herzstillstand auslösten. Dann war es eine Elektroschockpistole, die ihn tötete.
Das war natürlich der israelische Mossad. Wer sonst? Grund genug hätte Israel ja. “Mabhouh galt als Strippenzieher im Waffenschmuggel. Aufgewachsen in Gazas größtem Flüchtlingslager Dschabalja, war er ein Kämpfer der ersten Stunde und Mitgründer der Issedin-el-Kassem-Brigaden der Hamas. Zwei Entführungen israelischer Soldaten in den Achtzigern gehen auf sein Konto. Danach setzte er sich ab ins Exil”, schreibt die Frankfurter Rundschau.
Daher beschuldigte die Hamas zunächst auch die Israelis, eifrig unterstützt von den üblichen Verdächtigen wie etwa dem “Globalen Jihad” oder der Webseite des militärischen Arms der Hamas, den Quassam-Brigaden.
Doch der Fall könnte auch ganz anders liegen. Mabhouh war Waffenhändler. Das ist von Haus aus ein kniffliges, manche sagen sogar: hochriskantes Geschäft.
Nun räumt offenbar eine interne Untersuchung der Hamas ein, dass ihr Mann wohl doch nicht von den Israelis zur Strecke gebracht wurde. Das berichtet die israelische Haaretz, die in solchen Angelegenheiten über dem Verdacht von Parteilichkeit steht.
Schön, wird man sagen, diesmal war’s nicht der Mossad. Aber… !
“De mortuis nihil nisi bene – aber über den verstorbenen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider fällt einem sicher nicht viel Gutes ein. Schweigen sollte man deshalb aber nicht.
…
Aus dem fremdenfeindlichen Enfant terrible, das in seiner politischen Laufbahn die Beschäftigungspolitik der Nazis lobte, Österreich als nationale Missgeburt bezeichnete und dessen größte politische Leistung darin bestand, latente Deutschtümelei und tumbe Fremdenfeindlichkeit in Österreich salonfähig zu machen, wurde postum ein „engagierter“ „Tabubrecher“ mit „markigen Sprüchen“, der nun von der österreichischen Presse zum „begabtesten Politiker seit Kreisky“ hochgeschrieben wird”
Lesen Sie den glänzenden Beitrag auf dem Spiegelfechter.
Alleine das Wort Verschwörungstheorie hat mich bisher erschaudern lassen. Wenigstens in Zusammenhang mit 9/11 galt mir der Begriff als Synonym für “Spinnerei”, wenn nicht Schlimmeres.
Mein Generalverdacht gegen die 9/11 Verschwörungstheroretiker ist zweifacher Art.
Hauptsache spektakulär
Erstens: Deren Vertreter schienen lediglich etwas möglichst Spektakuläres aufgreifen zu wollen, um sich damit laustark und verächtlich über die US Regierung im Allgemeinen äußern zu können.
Nun, regelmäßig lautstark und verächtlich haben wir uns vom Transatlantikblog über diese Regierung Bush-Cheney ebenfalls geäußert. Aber das ist und war nie ein Vehikel, um Position gegen die USA zu beziehen, sondern um Front zu machen gegen Bush, der im Gespann mit Cheney und Konsorten aus den USA das beinahe Schlechteste gemacht hat, das man sich vorstellen kann.
Zu komplex, um kontrollierbar zu sein
Zweitens: Die Theoretiker übersehen die schiere Komplexität, die die Kombination all dieser dunklen Aktivitäten mit sich bringen müsste, wären sie denn durchgeführt worden. Alleine die Zahl derer, die in solchen weitreichenden Aktionen beteiligt werden müssten, um zum Ziel zu kommen, dürfte unübersehbar sein. Wie lautet ein alter Spruch: Das bestgehütete Geheimnis ist das, das man nicht teilt. Aus jeder kritischen SPD oder CDU-Gremiumssitzung – um ein triviales Beispiel zu nehmen – sickern mit schöner Regelmäßigkeit Indiskretionen zur Presse.
Gewisse einfache menschlichen Regungen lassen sich nie ausschalten oder berechnen. Jemand wird Zeuge bzw. Mitwisser eines brisanten Vorgangs? Dann möchte er sich mit großer Wahrscheinlichkeit irgend jemandem mitteilen: “Sieh her, was ich weiß” / “Bin ich nicht wichtig?” / “Ist das nicht ungeheuerlich?”.
Das mag man im Griff haben bei einigen wenigen Personen. Aber bei konzertierten Flugzeugentführungen und Gebäudesprengungen? Mindestens Hunderte auf vielerlei Ebenen und in -zigfachen Funktionen müssten involviert werden.
Wie soll man sich das vorstellen? Sagt Ober-Dunkelmann Eins zu Unter-Dunkemann Zwei “Besorg Dir 200 Sprengsätze und verlege sie gleichmäßig im ganzen World Trade Center. Beschaff Dir dazu ein Team von Sprengmeistern. Sorge dafür, dass Euch niemand sieht, wie Ihr die Ladungen an die neuralgischen Stellen des Gebäudes bringt.
Was sind die neuralgischen Stellen? Da müssen wir die Statiker fragen, alte Pläne beschaffen….
Natürlich müsst Ihr Bohrungen vornehmen. Das darf aber niemand hören. Die Hausmeister, Putzkolonnen, Spätschichter ziehen wir daher ab. Wie das geht? Das bekommen wir hin. Und dann …”
Diese Liste der “Anforderungen” an ein solches Unterfangen ist natürlich stark gekürzt und müsste beinahe unendlich verlängert werden. Damit wird es aber nicht mehr kontrollierbar. Zu viele Beteiligte und zu viele Abhängigkeiten, die die Durchführung gefährden.
Die verstreuten Hinweise zur 9/11-Verschwörung, die man mal hier, mal da mitbekam, klangen sodann eher nach hysterischer Wichtigtuerei, als nach irgendjemandes Bemühen, einer kritischen Sache um der Sache willen auf den Grund gehen zu wollen, statt nur dubiose Bücher oder T-Shirts verkaufen zu wollen.
Menschlich und politisch möglich? Immer.
Meine Skepsis rührte – über die zwei oben genannten Gründe hinaus – nicht aus einer Art Vertrauensseligkeit in die ehrenwerten Handlungen der jeweiligen Regierungen. Dazu fehlt mir naives Vertrauen.
Auf der allgemein-menschlichen Ebene darf man getrost allen weitgehend alles zutrauen. Kennen Sie jemanden, der eine aufrichtige Steuererklärung abgibt? Jeder oder fast jeder schiebt und betrügt im Rahmen seiner Möglichkeiten und redet es sich schön: “Sonst würde ich den Afghanistankrieg mit subventionieren!” – Ja, ja, nice try, aber Du verhinderst zusammen mit Deinen Gleichgesinnten auch den Bau von Krankenhäusern oder Schulen. Das spielt sich auf der Ebene der Normalbürger ab. Bei SIEMENS haben dieselben Motive gleich ganz andere Konsequenzen, und bei Regierungen erweitert sich die potentielle Dimension entsprechend.
Und auf der politischen Ebene kennt man wenigstens aus der Historie genügend Winkelzüge, die um bestimmter Interessen willen vollzogen wurde. Die wohl am häufigsten zitierten Beispiele sind der “polnische Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz“, der als Auftakt für den Überfall Deutschlands auf Polen herhalten mußte, oder der Kanonenbootvorfall im Golf von Tonking, der den USA als offizielles Eintrittsbillet in den Vietnamkrieg diente, oder auch Pearl Harbor, das Roosevelt möglicherweise zuließ, um die damals kriegsunwilligen Amerikaner zum Eintritt in den Krieg bewegen zu können.
Diese eben genannten Beispiele hatten zwar größte Konsequenzen, liessen sich aber letztlich mit einer Handvoll Insider einfädeln.
Darin dürfte der wesentliche Unterschied zu 9/11 liegen. Die eingangs erwähnte Komplexität müsste den potentiellen Drahtziehern sagen, dass das Unterfangen von vornherein einem unüberschaubaren Risiko ausgesetzt ist.
Daher, und nicht weil man etwas Derartiges der einen oder anderen Regierung nicht zutrauen könnte, scheint mir Skepsis gegenüber den 9/11-Theorien angebracht.
Soviel zur Vorrede.
Das Video “Loose Change” (“Kleingeld”)
Das seit 2006 mehrfach aktualisierte Video, das sowohl im Internet anzusehen ist, als auch per DVD gratis verteilt wird, sorgt seit längerem und in stetig wachsendem Maß für Furore.
Im Juli 2006 widmete die FAZ dem Film einen auffällig neutralen Bericht,
in dem die Autorin Karin Kails feststellte:
Sollte es stimmen, daß die Regierung gelogen hat, daß das Loch [im Pentagon] gar das Ergebnis eines Selbstbeschusses mit Raketen war?
Undenkbar.
Es gab viele haltlose Verschwörungstheorien über die Beteiligung der Bush-Regierung am 11. September, aber auch viele unbeantwortete Fragen – und so nachdrücklich wie in “Loose Change” sind bisher die wenigsten vorgetragen worden.
Der Bericht wurde unmittelbar darauf vom SPIEGEL übernommen:
Im November 2006 ließ der Präsident der Humboldt Universität zu Berlin, Christoph Markschiess, die zuvor genehmigte Aufführung verbieten:
Der SPIEGEL legte mit einem Beitrag auf Spiegel-TV nach und ließ einen amerikanischen Physik-Professor zu Wort kommen. Der legte dar, die Aufnahmen des Zusammensturzes der Türme zeigten eindeutig, dass ein Thermit-basierter Sprenstoff zum Einsatz gekommen sei. Das sehe man an dem charakteristischen weißen Rauch und dem verflüssigten Metall, das erkennbar die Außenwände herunter gelaufen sei. Obwohl der Bericht offenkundig im Sinne der Loose-Change-Macher berichtete, schloß Stefan Aust mit der bissigen Wertung von den “Verschwörungstheorie-Fanatikern”:
It began as a tiny internet film attacking the ‘lies’ surrounding 9/11. Now, millions of people have heard its message. Like it or loathe it, you can’t ignore Loose Change:
Zum Jahrestag der Anschläge legte schließlich die Süddeutsche Zeitung in 2007 nach:
Kritik an Loose Change
Das Video Loose Change hat meines Erachtens mehrere Schwächen.
Leider ist es im reisserisch-schnellen MTV-Videoclip-Stil gedreht, was der Jugend der Produzenten geschuldet ist. Aber alleine dadurch büßt es erheblich an Seriosität ein. Das ist kein Argument gegen die Glaubwürdigkeit, aber eins gegen die Akzeptanz des Films.
Im Vorlauf (der deutschen Version) wird auf andere Intrigen und Personen aus früheren Zeiten verwiesen. Das führt einen kritischen Betrachter zur Annahme, hier solle man schon einmal “vorbereitet” werden auf die kommende Dunkelmännertheorie. Das schafft eher Distanz zum Film, als den Produzenten Vertrauen entgegen zu bringen.
Manches ist so plump, dass einem fast zu Beginn die Lust vergeht, weiter zuzusehen. Da sieht man auf einer Broschüre von 1997 das WTC mit einem Fadenkreuz abgebildet. Wenn das mal nichts bedeutet! Bitte. Das ist lächerlich und eher eine Aussage über die jugendlichen Filmemacher und deren verzweifelte Suche nach allen möglichen Hinweisen, als eine ernsthafte Beweissuche.
Es werden sodann eine Fülle von Indizien geliefert, die einem bestimmte Schlußfolgerungen nahe legen wollen, es aber nicht zwingend tun. So wird zum Beispiel auf lancierte Aktien-Put-Optionen kurz vor dem Anschlag verwiesen. Spekulanten sollen aufgrund von Insiderwissen auf fallende Kurse bei den betroffenen Fluglinien gesetzt haben. Die Put-Optionen hätten dabei den üblichen Handelsrahmen um das Vierfache überstiegen. Zum einen kommt mir das Vierfache nicht gerade viel vor angesichts der “Chancen” des Vorgangs. Zum anderen fehlt einem eine Information, an wie vielen anderen Tagen derartige Ausreißer in den Umsätzen stattfinden. Erst mit dieser Information hätte man eine bessere Grundlage. Kommen solche Ausreisser monatlich oder gar wöchentlich vor, ginge die Aussagekraft gegen Null. So aber wird man lediglich in eine bestimmte Richtung gedrängt, was grundsätzlich suspekt ist.
Nachdem im gesamten Verlauf des Videos mit (nervend) spannungsgeladener Musikunterlegung gearbeitet wurde, wird schließlich Osama Bin Laden mit süßer Doris-Day-Musik unterlegt gezeigt und dabei versichert, er habe mit all dem nichts zu tun. Abgesehen von dem unpassenden Stilbruch ist zwar denkbar, dass Bin Laden mit 9/11 nichts zu tun hat, ihn aber trotz seiner mehrfachen Attacken auf westliche Einrichtungen gleich rundum in Schutz zu nehmen, irritiert doch sehr.
Der Film wirft aber trotz dieser und weiterer Schwächen eine Reihe von Fragen auf, die tatsächlich nachdenklich stimmen.
Da sind etwa die Interviews von Feuerwehrleuten direkt nach dem Einsatz, die sehr anschaulich und glaubwürdig ihre Eindrücke von serienhaften Explosionen in den Türmen des World Trade Centers schildern. Sodann legt eine genau Betrachtung der Aufnahmen der einstürzenden Gebäude nahe (legt nahe, nicht: beweist), dass in den unteren Stockwerken mehrere Explosionen stattfanden.
Statikerklärungen hin oder her: Dass alle drei Gebäude wie aus dem Lehrbuch der Höheren Sprengkunst kerzengerade in sich zusammen fallen und dies fast genau in der Geschwindigkeit, die der freie Fall zulässt, bleibt doch merkwürdig.
Man hört die Bordtelefon- und Handygespräche des Flug 93, und noch bevor einen der Sprecher des Films darauf hinweist, stellt man mit einiger Verwunderung fest, dass eine Stewardess unmöglich in diesem ruhigen, ja fast gelangweilten Ton davon berichten kann, soeben seien mehrere Personen von Entführern erstochen worden.
Ebensosehr lässt einen sofort aufhorchen, wie sich über Bordtelefon ein mutmaßlicher Sohn bei seiner Mutter mit “Hallo Mom, ich bins, (plus Vorname, Nachname)” meldet. Wer würde sich je bei seiner Mutter mit Nachnamen melden? Dazu die mehrfache, unsinnige Nachfrage “Du glaubst mir doch, Mom?” und weitere Kuriositäten. Ein ziemlich schlechter, da selbstgefälliger Verriss des Film lässt diesen Einwand nicht zu und erklärt, dass es genau so zugegangen sein könnte. Ich nehme an, der Verriss-Schreiber hat sich die Telefonsequenzen nicht angehört. Wie bei der Stewardess fehlt auch hier jede Aufgeregtheit, von Panik oder Schluchzen gar nicht zu reden.
Mit einiger Verwunderung stellt man dann fest, dass von den beiden Boeings, die ins Pentagon flogen bzw. bei Shanksville / Pennsylvania abstürzten, nichts (Shanksville) bzw. sehr wenig (Pentagon) übrig geblieben war, anhand dessen man die Flugzeuge hätte identifizieren können.
Zeugen der Unfallstelle von Shanksville berichteten, es habe eher ausgesehen, als hätte jemand Metallschrott über dem Gelände ausgekippt, als nach einem Flugzeugabsturz. Im Falle des Pentagon-Flugzeugs ist noch am ehesten verständlich, dass so gut wie nichts übrig geblieben ist, da die Maschine in ein äußerst massives Gebäude raste. Im Gegensatz zur Shanksville-Absturzstelle gibt es dazu sogar eine Reihe von Photografien.
Warum aber Pentagon-Mitarbeiter sofort beim Einsammeln von Flugzeugresten tätig wurden, ist seltsam. Ich erinnere mich, wie ich als kleiner Junge nahe meiner Gemeinde die Absturzstelle einer Phantom aufgesucht habe: Selbst die Ortspolizei war so routiniert, alles gründlich abzusperren. Alle Wrackteile waren sofort mit Schildchen zur Beweisaufnahme versehen worden.
Dass man keine näheren Informationen zu Shanksville erhält, korrespondiert mit dem verbürgten Einsatzbefehl Dick Cheneys zum Abschuss von Flug 93, auch wenn später behauptet wurde, es sei zu keinem Abschuss gekommen (Bericht der Washington Post):
If the plane continued heading toward what was seen as a significant target with apparently hostile intent, the U.S. pilot would have the authority to shoot it down. With Bush’s approval, Rumsfeld passed the order down the chain of command.
In the White House bunker, a military aide approached the vice president.
“There is a plane 80 miles out,” he said. “There is a fighter in the area. Should we engage?” [= angreifen lassen]
“Yes,” Cheney replied without hesitation [ohne Zögern].
Around the vice president, Rice, deputy White House chief of staff Joshua Bolten and I. Lewis “Scooter” Libby, Cheney’s chief of staff, tensed as the military aide repeated the question, this time with even more urgency. The plane was now 60 miles out. “Should we engage?” Cheney was asked.
“Yes,” he replied again.
As the plane came closer, the aide repeated the question. Does the order still stand?
“Of course it does,” Cheney snapped.
Zwar berichtet der SPIEGEL aus dem Prozeß gegen Zacarias Moussaoui:
Dank neuer Unterlagen aus dem Frühjahr 2006 ist beispielsweise endgültig klar, dass die vierte entführte Maschine, Flug United Airlines 93, nicht von US-Militärjets abgeschossen wurde – auch wenn das viele Verschwörungstheoretiker behaupten. Im Prozess gegen den mutmaßlichen Terroristen Zacarias Moussaoui spielte die Staatsanwaltschaft im Gerichtssaal erstmals die Aufnahmen des Voice-Recorders von Flug UA 93 vor – ein dramatisches Tondokument, auf einen Abschuss gibt es keinen Hinweis.
Aber es bleibt offen (worüber der Spiegel nichts aussagt), ob das komplette Tondokument vorlag.
Nun ist dieser Vorgang “Abschuß oder nicht Abschuß” offenkundig nicht Bestandteil einer Verschwörung. Aber selbst wenn man alle anderen Vorgänge zu 9/11 als echten Terroranschlag ansieht, hätte die Öffentlichkeit und insbesondere die Angehörigen ein Recht darauf, die wahren Umstände des Absturzes von Flug 93 zu erfahren.
Die US Regierung hat bis heute die Aufnahmen der vieldutzend vorhandenen Überwachungskameras des Pentagon nicht freigegeben und darüberhinaus unmittelbar nach dem Vorfall alle Videoaufnahmen der dem Pentagon nahestehenden Gebäude konfiszieren lassen und ebenfalls bis heute nicht freigegeben.
Der Film bietet eine ganze Reihe weiterer kritischer Punkte, angesichts derer ich als Skeptiker mehrfach die Stirn runzeln mußte.
Auch die angebotenen Erklärungen, die umfänglich etwa auf einer Spiegel-Seite angeboten werden, scheinen mir oberflächlich und überwiegend unbefriedigend.
Gegen Ende des Film kommen dann zwar wieder einige Komponenten ins Spiel, die eher Verwirrung stiften, als zur Klärung beizutragen. Aber insgesamt wurden genügend stichhaltige Hinweise geliefert, die mich dazu bringen, der Arbeit alles in allem das
Prädikat: Sehenswert
zuzugestehen, auch wenn nicht “die Antwort” auf 9/11 geliefert werden konnte.
Das Fundament sollte aber gelegt sein, um weitere konkrete Schritte folgen zu lassen. Die Auswirkungen von 9/11 sind zu gewaltig, als dass man kritische Vorgänge mit einem Schulterzucken und dem Hinweis auf Verjährung beiseite wischen könnte.
Bei der Durchsicht der Medienberichte fiel mir eine Untentschlossenheit im Befund auf. Zwar hat auch mich dieses Video nicht abschliessend von einer bestimmten Täterschaft überzeugt, aber doch davon überzeugt, dass man mehr Informationen einfordern muss. Genau in dieser Richtung blieben die meisten Berichte in den Medien merkwürdig indifferent. Die offenen Fragen, so lautete meist das Credo, würden den Verschwörern weitere Anreize liefern. Angesichts der Tragweite der Geschehnisse eine irritierende Schlußfolgerung. Es sollte nicht den Verschwörern weitere Anreize liefern, sondern der Presse bzw. der Regierung oder den Staatsanwaltschaften, denn immerhin waren auch deutsche Staatsbürger unter den Opfern.
Schließlich sollte auch Berlin allergrößtes Interesse daran haben, was genau es mit 9/11 auf sich hat, gleich wie das Ergebnis lautet. Immerhin kämpfen und sterben unsere Männer und Frauen aufgrund der Vorgänge jener Tage in Afghanistan.
Leider befindet sich unter den Informationsbruchstücken und Thesen sehr viel Unausgegorenes, offenbar auch deshalb, weil nicht wenige um jeden Preis eine Verschwörung sehen wollen. So eine Herangehensweise steht der Objektivität üblicherweise sehr im Weg.
Aus den Informationen, die ich bislang für mich zusammentragen konnte, habe ich mir kein abschliessendes Bild machen können. Die Fragen sollten aber beim gegenwärtigen Stand der Dinge nicht aufhören.
Fest steht jedenfalls dies: Die Vorfälle um 9/11 wurden seitens der Regierung Bush/Cheney sofort genutzt, ja auf kriminelle Weise mißbraucht, um Amerika und den Westen in einen Krieg gegen den Irak zu stürzen. Das alleine ist Grund genug, den Stab über die Regierung Bush zu brechen und sie vor Gericht zu stellen, da eine Amtsenthebung eine viel zu geringe Maßnahme wäre.
Quellen
Das Video ist in einer “Final Cut” Version unter anderem in Englisch, Deutsch, Französisch oder Spanisch erhältlich.
Die deutsche Version kann man unter Google Videos hier oder gleich hier ansehen:
Sollten sich Kritikpunkte zu 9/11 erhärten, hätte man es nicht mehr mit einer Verschwörungstheorie zu tun. Es wäre dann eine strafrechtlich relevante Untersuchung mit völkerrechtlichen Implikationen. Mit anderen Worten:
Eine Angelegenheit für den Internationalen Strafgerichtshof.
Aber: Die Kritiker berauben sich ihrer Mittel
Kakophonie – oder wenn alles durcheinanderschreit
Es bleibt aber zu befürchten, dass ähnlich wie im Fall des Kennedy-Mordes die Kakophonie der Erklärungen wider Willen dazu beigetragen hat (und beiträgt), dass niemals alle Antworten gefunden werden. Statt sich darauf zu beschränken, die heiklen Fragen zu sammeln und mit vereinten Kräften auf Antworten zu drängen, auf weitere 9/11 Kommissionen und staatsanwaltliche Untersuchungen, haben die Kritiker gleich die Antworten geliefert: Die CIA wars, der Mossad, die Bush-Regierung, der Eigentümer des WTC, die Wall Street, die Mafia, die an das Gold im WTC gelangen wollte, und Kombinationen davon.
Und damit die Glaubwürdigkeit ihrer Kritik untergraben.
Diplomatie – wir doch nicht
Die Kritiker schlagen oft die einfachsten Regeln der Psychologie in den Wind und zeigen sich auch darin ihren “Gegnern” haushoch – unterlegen. Wie heißt es bei Shakespeare: “Klug sollt’ ich sein, denn die Gradheit ist eine Torin, die stets das Ziel verfehlt, wonach sie strebt!“.
Schaut man sich die Internetseiten an, erhält man die schönsten Anschauungsbeispiele, wie man am besten man (auch interessierte) Leute vertreibt. Mit plumpen marktschreierischen Mitteln, reisserischen Aufmachern (BILD ist nichts dagegen), dubiosen Büchern etc.pp. scheint es sich oft um Seiten von Sekten zu handeln. Wir gegen den Rest. Das ist eins der Sektenmerkmale: Abschottung bis hin zur feindlichen Ausgrenzung gegenüber “Andersgläubigen”. Das Ganze am besten vermischt mit esoterischen, radikal-sozialistischen, kommunistischen und weiteren Zutaten. Wer soll damit angesprochen oder überzeugt werden außer denen, die schon “drin” sind? Jeder “Normalbürger”, der sich in allen denkbaren Ebenen zunächst einmal acht Stunden auf seinen Job konzentrieren und sich dann um Familie kümmern muss, ganz zu schweigen von jemandem aus “besseren Kreisen” oder einem einflussreichen Vertreter aus Wirtschaft, Kunst oder Politik wird sich dreimal überlegen, ob er sich in die Nähe eines solchen Umfelds begeben will. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.
Die Kritiker wollen etwas erreichen, aber kümmern sich kein bisschen darum, wie sie an Verbündete kommen? Ein kommunistischer italienischer Abgeordneter hier und ein inzwischen im Abseits stehender ehemaliger hoher deutscher Diplomat da können schwerlich etwas bewegen. An den fehlenden Verbündeten – und hier schiessen die Kritiker entgegen ihrem eigenen Interesse meilenweit über Ziel hinaus – ist nicht ein weiteres Komplott schuld, an dem alle “da oben” beteiligt sind, sondern – tut mir leid, das unverblümt sagen zu müssen – die eigenen Unfähigkeit. Wer anderen zum Zweck der Überzeugung nur ans Bein tritt und ihm seine Verachtung zeigt, produziert nur die selbsterfüllende Prophezeiung.
Das gilt auch für die gebetsmühlenhafte Einordnung der “mainstream”-Medien in den Kreis der “Gekauften”. Hier scheint denen, die der Presse pauschal negativ gegenüberstehen, jegliche Menschenkenntnis zu fehlen (auch hier steht zu befürchten, dass die Kreise der Kritiker vielleicht doch allzuoft aus sehr jungen Leuten bestehen, die vieles zu wissen glauben, aber just an solchen einfachen Einsichten scheitern).
Denn: Man darf, nein, man muss davon ausgehen, dass jeder Jounalist von der “Story seines Lebens” träumt. Wären die vermeintlich Allmächtigen immer so allmächtig, wie bisweilen behauptet wird, hätten Carl Bernstein und Bob Woodward gerade nicht durch mühevolle Arbeit und gegen die Skepsis vieler Kollegen den Watergate-Skandal aufdecken können. Wäre die US Army oder der CIA oder wer auch immer so unendlich einflußreich, hätte Seymour Hersh nie den Aufsehen erregenden Artikel über das Massaker von My Lai in Vietnam schreiben können. Wäre die Pressefreiheit so furchtbar eingeschränkt, hätte der SPIEGEL nicht Oberwasser behalten können in der Spiegel-Affäre von 1962. Das sollen nur wenige, populäre Beispiele sein.
Statt also im Einzelfall einen Journalisten oder eine Zeitung zu kritisieren, schlagen die VT’ler der Presse regelmäßig mitten eins auf die Nase. Und erwarten mit Unschuldsmiene, gefälligst respektiert zu werden für ihre Fundstücke.
Das ist nur eins: hochnäsig. Das hat auch gar nichts mit der Korrektheit von Informationen zu tun. Es geht um den Stil. Wer glaubt, gar keinen Stil zeigen zu müssen, darf sich nicht wundern, “draussen” bleiben zu müssen.
Keine Konzentration
Die Kritiker begnügen sich viel zu oft nicht darauf, konkrete Fälle zu diskutieren, sondern packen gleich die ganze Weltanschauung mit hinein. Da packt der eine seine kommunistischen Ansichten dazu, der andere seine Mafiaideen, der nächste seine Illuminatengespenstergeschichten etc.pp. Das alles kann natürlich nur eins bewirken: Man schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und läuft so weit weg wie nur möglich. Man ist schon geplagt mit den Fallstricken zum Beispiel der Agenda 2010, aber die Konglomerate, die einem bisweilen bei den VT’lern geboten werden, übertreffen das mit Leichtigkeit.
Was aber wollen die Kritiker erreichen, wenn sie solche banalen Dinge nicht bedenken (obwohl sie sich sonst für sehr klug halten)?
Mögliche Antwort: In Wirklichkeit nichts. Wir sind die Guten. Wir wissen es besser. Da “draussen” ist die verschwörerische Welt. Wir bleiben unter uns und klopfen uns gegenseitig auf die Schulter. Das nennt man Ringelpietz mit Anfassen. Wenns ernst wird, läuft man mit einem Button durch die Gegend oder nimmt an einer Internetabstimmung teil.
Wie sagte Heinrich Mann in seinem Essay Geist und Tat: “Hauptsächlich aber verachten, denn das gibt Mut. Das Wort Verachtung schon allein macht tapfer… ”
Manipulation derer, die überall Manipulation wittern
Was schließlich keiner von denen bedenkt, die sich so willig allen möglichen VT hingeben: Sie selbst gehören möglicherweise auch zu den Manipulierten.
Eine alte Einsicht der Gruppen-Psychologie lautet: Der Wille irgendwo dazuzugehören ist in aller Regel so mächtig, dass es fast nie um die Normen und Ziele der Gruppe geht, zu der man gehören kann.
Der etwas ziellose Jugendliche wird sich im Zweifelsfall einer schlägernden Neonazibande anschliessen, bevor er zu niemandem gehört und von niemandem Zuspruch erhält. So aber ist er ein “Kerl”.
Der Jura-Student, der einfach mal zu einer Burschenschaft mitgeht und dort herzlich aufgenommen wird, bleibt einfach dabei, alle Weltanschauungen inklusive.
Die Frau, die ihrem Freund zuliebe zu den Zeugen Jehovas mitgeht und dann aufgrund herzlicher Aufnahme natürlich “drin ist”.
Diese Beispiele lassen sich unendlich ausweiten. Wie viele VT’ler sind wohl “dabei” und sind es nur, weil sie in einen gemeinsamen Chor einstimmen können?
Kein Mißverständnis: Die Tendenz zur Gruppenkonformität sagt nichts aus über die “Richtigkeit” der Gruppenziele. Aber die Tendenz selbst ist nie zu unterschätzen. Denn:
Etwas zu sein ist besser als ein Niemand zu sein. Das gilt für alle.
Im Zweifelsfall, und das heißt ohne weiter darüber nachzudenken – denn es ist ein Automatismus – stimmt man in die Rufe des Rudels ein, zu dem man gehört. Obacht, es spielt keine Rolle, ob das Rudel nun CSU, Die Grünen, Katholische Kirche, CIA oder Attac heißt.
Schneller als man denkt (im wahrsten Sinn des Wortes: schneller als man denkt) ist man nicht mehr der kritisch Denkende, sondern der fröhlich Nachplappernde im Rudel.
Hier hat Schiller vollkommen Recht: “Jeder, sieht man ihn einzeln, ist leidlich klug und von Verstand , hat man ihn aber in corpore (in der Gruppe), wird sogleich ein Dummkopf daraus.”
Unter-informiert und zu wenig tätig
Schließlich: Just diejenigen, die sich für sehr gut informiert halten, sind bisweilen wenig kenntnisreich, wenn es um Kenntnisse in demokratischen Prozessen geht (oh ja, die gibt es). Man spannt die gesamte US Regierung und die dahinter befindliche Administration über einen Leisten und vergibt damit die Chance, sich mit denen zusammen zu tun, die ebenfalls Korrekturen einfordern.
Macht eine Umfrage oder geht ehrlich mit der Frage um: Kennt Ihr Henry Waxman?
Schade, dass Ihr ihn nicht kennt, denn er kämpft seit Jahren als Abgeordneter des Repräsentantenhauses an vorderster Front und mit Leidenschaft gegen alle Arten von Amts- und Machtmißbrauch im Kongreß. Er ist der Vorsitzende des “Oversight Committees“, also des ständigen Überwachungsausschusses für die ordnungs- d.h. verfassungsgemäße Amtsführung in beiden Häusern des Kongress (=Senat und Repräsentantenhaus). Man sage nun nicht “Und was hat es gebracht?”.
Es geht um die Chance, einen demokratischen Prozess beginnen zu können und um jemanden, der diese Chance nutzt. Sind die Widerstände zu groß, kann das mißlingen, zugegeben. Einiges hat Waxman bewirken können.
Diese Chance etwa gibt es in Rußland oder China oder dem Iran leider von vornherein nicht (ganz zu schweigen von Regimes nach dem Geschmack von Osama Bin Laden und den Taliban, die rigoros nach der göttlichen Scharia verfahren und so mittelalterliche Dinge wie Hand abhacken oder Steinigung praktizieren). Wer aber nicht weiß, an welchen Stellen des “Systems” man ansetzen kann, um produktiv mitzuwirken, vergibt diese naheliegende Chance.
Ausschließlich destruktiv zu kritisieren – um das klar zu formulieren – war noch nie ein Beitrag zu Demokratie, sondern immer nur die Wahrnehmungeines demokratischen Rechts.
Statt sich also mit denen zusammen zu tun, die über guten Willen und nennenswerten Einfluss verfügen (wie das zum Beispiel lobenswerter Weise die US Bürgerbewegung MoveOn.Org tut), geben sich die meisten Kritiker mit einer Art “Maulen” in der in gewissem Sinne doch isolierten Welt des Internet zufrieden. Ein paar Tausend Klicks hier und ein paar Dutzend zustimmende Kommentare da aus einem Publikum, das weitgehend unter sich bleibt, bewirken: Nichts.
Guter Wille allein …
Das alles ist bedauerlich. Guter Wille scheint vorhanden zu sein. Aber es mangelt ironischerweise genau an dem, das sich die Kritiker zugute halten: Vernunft. An vernünftigen Wegen und Mitteln, um hoffentlich ehrenwerten demokratischen Zielen zur Umsetzung zu verhelfen.
Es steht jedoch zu befürchten, dass die o.g. Fehler (die ja nur eine unvollständige Aufzählung darstellen) auch weiterhin das Bild der VT dominieren werden.
Abklatschen und weiter machen
Psychologisch betrachtet würde das auch wenig machen. Solange man unter sich ist und einig darüber, dass man recht hat und sich gegenseitig dafür “abklatscht”, kann es so weitergehen bis zum Jüngsten Tag.
Das allerdings ist der schlimmste Gefallen, den man denen antun kann, die sich im trockenen Geschäft um Demokratie wirklich bemühen und – fast wichtiger – der größte Gefallen, den man denen tut, gegen die man eigentlich angehen will. Die jedenfalls, so viel steht fest, werden so ein fruchtloses Spektakel geniessen!
Ich hoffe die Kritik wird als konstruktiv verstanden, denn so ist sie gemeint.
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DIE Besucherzahl, die ich heute auf der Bloggerei gesehen hab, ist zu schön, als dass ich sie übergehen könnte. Wenn das mal nichts zu bedeuten hat
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Im Nachspann finden Sie eine weiterführende Debatte zwischen den Filmemachern von Loose Change und ihren Meinungsgegnern, die das Buch “Debunking 9/11 Myths” (Die Entzauberung der 9/11 Mythen) herausgaben.
– MK
PS.: Wenn Ihnen der Beitrag zusagt, können Sie Ihn gerne als Link mit dem Mail-Button in der Button-Leiste weiter empfehlen.
Today, we talk about some of the 9/11 theories and the arguments against them.
Dylan Avery, writer and director of “Loose Change.”
Jason Bermas, researcher for “Loose Change.”
James Meigs, editor-in-chief of Popular Mechanics. Part of the editorial team that produced “Debunking 9/11 Myths: Why Conspiracy Theories Can’t Stand Up to the Facts.”
David Dunbar, executive editor of Popular Mechanics. Part of the editorial team that produced “Debunking 9/11 Myths: Why Conspiracy Theories Can’t Stand Up to the Facts.”
AMY GOODMAN: Today, we bring you a national exclusive: a debate about 9/11. Ever since the attacks took place, many people across the country have raised a number of questions about what actually happened on that day in New York, Washington and Pennsylvania. Websites, articles, books and documentaries have put forward a variety of alternate theories to the government’s account of what happened. The most popular of these is a documentary called Loose Change. The 80-minute film first appeared on the web April 2005. Since then, it’s had at least 10 million viewings and is described by Vanity Fair as “the first internet blockbuster.”