Posts Tagged ‘Urananreicherung’

Iran: Atomstreit verdeckt für den Westen innenpolitischen Machtkampf

Monday, February 8th, 2010

Iran will Uran anreichern. Nun also endgültig. Das gab Präsident Ahmadinedschad bekannt. Die Lage spitzt sich zu, da man fürchtet, der Iran wolle Atomwaffen produzieren. Die Hinweise darauf haben sich dieser Tage verdichtet, wie die Süddeutsche berichtete.

Das hat der Iran bisher bestritten und stets den zivilen Charakter seines Atomprogramms unterstrichen. Teheran hat mehrfach darauf hingewiesen, dass man das Uran für den medizinischen Forschungsreaktor in Teheran benötige. Dabei handelt es sich um den Leichtwasserreaktor, der 1967, also zuzeiten des Schahs, von den USA erbaut wurde. Der Reaktor war damals schon von hochangereichertem auf niedrig angereicherten Brennstoff, also 20%iges Uran, umgerüstet worden. Dieses Uran möchte die Teheraner Führung nun selbst erzeugen, um den Betrieb des Reaktors fortsetzen zu können, da der derzeitige Uranvorrat tatsächlich nur noch bis Ende des Jahres ausreicht.

Vor wenigen Tagen hatte die Lage noch sehr entspannt ausgesehen. Präsident Ahmadinedschad gab sich von seiner leutseligsten Art und meinte, dass gar nichts dagegen spräche, Uran im Ausland anreichern zu lassen. Diese Erwartung steht seit langem im Raum, nur hatte sich Teheran dagegen verwehrt. Aber aus “technischen Gründen”, wie Ahmadinedschad angab, sei man nun dazu bereit.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich alles geändert.

Da ging es drinnen im Konferenzsaal um eine atomwaffenfreie Welt, während draussen auf dem Flur Irans Außenminister Mottaki unter größtem Medieninteresse eine halbe Stunde lang redet – und nichts sagt. Er dreht eine rhetorische Pirouette nach der anderen, spricht blumig und droht bisweilen. Das lange erwartete Einlenken des Iran jedenfalls blieb nicht nur aus, sondern wurde ins Gegenteil verkehrt. Iran will anreichern und hat die “Spielchen des Westens” satt, wie es der Präsident später formulierte.

Der aus Teheran stammende sicherheitspolitische Sprecher der GRÜNEN, Omid Nouripour, war über Mottaki so sauer, dass er in Anlehnung an die berühmte Bagdader Szene mit Bush am liebsten einen Schuh auf ihn geworfen hätte.

Die Situation eskaliert, es fallen scharfe Worte und US Senator Joe Lieberman droht sogar offen mit Krieg: “Wir müssen uns entscheiden: Entweder für harte Wirtschaftssanktionen, damit die Diplomatie funktioniert, oder wir stehen vor militärischem Eingreifen”.

Der Irre von Teheran” titelt die stets um Verschärfung bemühte BILD und fragt, ob Irans Präsident mit seinem jüngsten Befehl, die Urananreicherung gegen den Willen des Westens aufzunehmen, einen weiteren Schritt in Richtung Krieg bedeutet. Immerhin: Zehn neue Uran-Anreicherungsanlagen sollen in Kürze eingerichtet werden. Das zumindest kündigte der Leiter der iranischen Atomenergiebegörde Ali Akbar Salehi an. Dabei hatte der noch unlängst davon gesprochen, das Uran im Ausland zu kaufen anstelle selbst zu produzieren.

Woher kommt nun die Eskalation?

Drei Dinge. In der Reihenfolge ihrer Bedeutung:

Erstens geht dem Reaktor in Teheran wirklich der Brennstoff aus. Selbst die technisch versierten Produktionsanlagen im Westen können  in der Kürze der Zeit kaum das benötigte Uran liefern. Dass Teheran nach Einschätzung vieler Experten gar nicht in der Lage ist, das Uran in dieser Zeit selbst in ausreichender Menge zu erzeugen, tut der politischen Entscheidung keinen Abbruch, autark sein zu wollen. Dieses Interesse darf als legitim angesehen werden. Die Lage der Nation freilich hängt kaum von einem möglichen Stillstand eines Forschungsreaktors ab.

Zweitens: Kommenden Donnerstag jährt sich der 31. Jahrestag der Islamischen Revolution von Ajatollah Khomeini. Allem Anschein nach wird es auch im Zuge dieser Feierlichkeiten zu Demonstrationen gegen die Regierung kommen. Viele erwarten, dass sich die Opposition verstärkt zu erkennen geben wird, nachdem sie zwischenzeitlich etwas an Schwung verloren hat. Diese Aussicht dürfte die Regierung dazu veranlassen, eine Ablenkung zu suchen. Da die Mehrheit der Bevölkerung im Atomstreit vielleicht nicht in jedem Detail, aber im großen und ganzen hinter der Regierung steht, lässt sich damit recht gut pokern. Dass der Einsatz hoch ist, weiß Achmadinedschad  selbst, doch derzeit geht es für ihn wohl um alles oder nichts. Denn:

Drittens, und am wichtigsten: Offenbar flammt einmal mehr der Machtkampf im iranischen Führungszirkel auf. Wie es aussieht haben sich die härteren Positionen, vertreten unter anderem durch Parlamentssprecher Ali Larijani, gegenüber den zuvor nachgiebigeren Positionen des Präsidenten und seines Außenministers durchgesetzt. Larijani sprach in einer erhitzten Rede von “politischem Betrug” durch den Westen, der sein Land des Urans berauben wolle. Außenminister Mottaki, der sicherlich auf Weisung Ahmadinedschads in München unnötig arrogant auftrat, hatte immerhin zuvor gesagt, sein Land stünde unmittelbar vor einer Übereinkunft mit dem Westen.

Interessant an Larijanis Haltung ist sein eigener Positionswechsel. Noch im jahr 2008, als er Parlamentssprecher wurde, galt er in Atomfragen als pragmatischer Verhandlungspartner, der auch von Europas Außenbeauftragter Javier Solana respektiert wurde. Doch schon damals war Larijani erbitterter Gegner Achmadinedschads.

Machtgewinn wichtiger als Krise

Damit erklärt sich sein aktuelles Auftreten. Wichtiger als der Streit mit dem Westen ist für Larijani die Erkenntnis, dass Achmadinedschad sowohl innen- wie außenpolitisch unter gehörigem Druck steht und damit die Chance verbunden ist, ihn zu stürzen. Dafür ist Larijani gewillt, zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen. Er spekuliert mit einiger Berechtigung darauf, dass Ahmadinedschad im Atomstreit nicht weicher auftreten kann als er, denn sonst würde der als einer dastehen, der die Interessen des eigenen Landes untergräbt.

Teherans Elite kann dem Westen viel zumuten

Die “linken” Kritiker der Westmächte oder der UN scheinen diesen Umstand gänzlich zu übersehen: Dass nicht wenige führende Köpfe im Iran ganz bewußt mit der Möglichkeit eines bewaffneten Konfliktes spielen. Im Raum steht letztlich “nur” ein begrenzter Schlag – wahrscheinlich Israels, wenn überhaupt – gegen eine oder mehrere Atomanlagen.

Iran hat ein beinahe zehnjähriges Blutvergießen gegen den Irak überstanden, wie sollte es sich da vor einem Scharmützel fürchten? Nichts anderes wäre ein einzelner Angriff gegen eine Atomanlage. Israel oder die USA sind gar nicht willens, einen groß angelegten Krieg – und schon gar keinen Atomerstschlag – gegen den Iran zu führen.

Teheran weiß außerdem, dass das Blutzoll in Israel und den USA ein ganz andes Maß ist als im Iran. Einge Tausend tote israelische Soldaten wären in Israel ein innenpolitisches Desaster. Die USA können neben dem Irak- und Afghanistankrieg keinen noch so kleinen weiteren Krieg auf sich nehmen. Militärisch vielleicht ja, aber innenpolitisch unter keinen Umständen. Dahingegen kann man im Iran “großzügiger” kalkulieren.  Würde Frieden in Teheran an oberster, an absoluter Stelle stehen, würde sich die Führungsriege deutlich zurückhaltender geben. Sie wissen aber ganz genau, dass sie ihren Opponenten in dieser Hinsicht einiges zumuten können.

Achmadinedschad und Larijani führen einen Tanz auf dem Vulkan auf

Larijani als Vertreter der Konservativen, die der “grünen Bewegung” ebenso feindlich wie Ahmadinedschad gegenübersteht, könnte sich freilich mit einem verspekulieren. Zwar hat die Führung des Landes noch immer die nötigen Machtmittel in der Hand, sich gegen die kommenden Donnerstag erneut zeigende Opposition durchzusetzen, aber fraglich ist, ob das auf Dauer so bleiben wird.

Einer versucht den anderen hinein zu stoßen. Der Westen wäre gut beraten, das Ergebnis abzuwarten. Die Opposition könnte vom Disput der Machthaber gewinnen. Ein Zutun des Westens dürfte dabei weder nötig noch hilfreich nötig sein. Ein voreiliger Militärschlag etwa durch Israel würde die Reihen im Iran eher schliessen als sie weiter aufzureissen. Die iranische Bevölkerung ist viel mehr anti-israelisch als anti-amerikanisch.

Für Israel, das nach den letzten wenig glanzvollen militärischen Engagements im Libanon und im Gaza gerne wieder ein echtes “Erfolgserlebnis” haben würde, stellt sich die Lage einheitlicher dar. Eine Bombardierung etwa von Natanz wäre hinsichtlich des Risikos aus der Perspektive Netanjahus sicherlich überschaubar, und innenpolitisch ein hübscher Erfolg.

Eine schizophrene Perspektive: Ein begrenzter Konflikt wäre Netanjahu ebenso nützlich wie Ahmadinedschad oder Larijani. Nur die iranische Opposition käme dadurch in weitere Bedrängnis, da sie schon jetzt unter den Generalverdacht gestellt wird,m mit dem Westen zu munkeln. Eine weitere nicht wenig verlockende Perspektive für das zerstrittene Duo Ahmadinedschad / Larijani.

Ob man daher in Washington, London, Paris und Berlin in das Kriegsgezeter einstimmen sollte, das von einigen voreilig und unüberlegt begonnen wurde, ist angesichts dieser Konstellation die große Frage.

– MK

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Wahlen im Iran: Wackelt Ahmadinejad?

Monday, May 11th, 2009

Niemand mehr hat Ahmadinejad lieb

Die Lieblings-Einleitungsformel des iranischen Präsidenten Ahmadinejad “unsere lieben” oder “unser lieber” will nun im Wahlkampf im Iran, vier Wochen vor der Wahl, gar niemand auf ihn selbst anwenden.

Das braucht niemanden zu wundern, denn schließlich ist Wahlkampf, und wer hätte bei uns schon davon gehört, dass Oskar Lafonatine verbale Blumen an, sagen wir, Frank-Walter Steinmeier überreicht?

Doch gibt es bei diesem Vergleich einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied. Steinmeier hat keine treue nicht-deutsche Anhängerschaft im Ausland, die in ihm den Retter der deutschen Nation wider die ausländischen Raubritter sieht. Dieses Attribut kommt dem iranischen Präsidenten zu. Steinmeier hat auch keine feste Anhängerschaft in den untersten Einkommensschichten, die in ihm den noblen Spender sehen. Ganz im Gegenteil. Diese Eigenschaft hat der iranische Präsident.

Und trotz dieser Pfunde, mit denen Ahmadinejad im Wahlkampf gut wuchern kann und es auch tut, wird er von seinen Kontrahenten schärfstens angegriffen.

Beobachter sehen die Kandidatur Rezais als einen Hinweis auf eine Spaltung des konservativen Lagers im Iran. Kleriker und Politiker scheinen demnach entschlossen, eine zweite Amtszeit des populistischen Hardliners Ahmadinedschad zu torpedieren. Rezai gilt als Mitbegründer der libanesischen Hisbollah und Mitglied im 35-köpfigen Schlichtungsrat, der im Konfliktfall zwischen Wächterrat und Parlament vermittelt. Er ist bis heute strammer Anhänger der islamischen Revolution, trotzdem will er eine Wiederwahl Ahmadinedschads verhindern.

Mohsen Rezai schreibt die desolate Lage des Iran vor allem Präsident Ahmadinejad zu:

“Der Weg Ahmadineschads führt direkt in den Abgrund”

“340 Milliarden US-Dollar an Einnahmen vor allem aus dem Öl- und Gasgeschäft sind in den vergangenen Jahren verschwunden”

“So wie Ahmadinedschad redet, wurde aus unserer revolutionären Außenpolitik eine abenteuerliche Veranstaltung für Hasardeure”

“So wie er [über Israel, Anm. MK] redet, verstößt er gegen die Interessen iranischer Außenpolitik.”

Wieso, fragt sich der unvoreigenommene Beobachter, kann Irans Präsident Ahmadinejad zur Lösung der Atomfrage nicht einen pragmatischen Vorschlag wie den von Mohsen Rezai unterbreiten:

“Ich schlage eine gemeinsame Uran-Anreicherung auf iranischem Boden vor: durch den Iran, die USA, Europa und Russland. Im Rahmen dieser Kooperation werden wir unsere friedliche Nuklearpolitik fortführen. [...] Wenn der Iran sein Uran in internationaler Kooperation anreichert, gibt es keinen Vorwand für Israel anzugreifen.”

Das wäre das Ende jeglicher Auseinandersetzungen. Just daran scheint Ahmadinejad nur bedingtes Interesse zu haben.

Hört, hört:

“Ich halte den Kurswechsel der US-Außenpolitik für glaubwürdig. [...] Solange Obama im Weißen Haus sitzt, ist es für Israel schwer anzugreifen. Obama entwirft eine neue US-Außenpolitik.

Wäre Rezai ein Reformer, käme dieser Kritik weniger große Bedeutung zu. So aber geht die Annahme um, dass das geistliche Oberhaupt Ali Khameni höchstpersönlich seinen Segen für diese Attacken gegeben hat.

Mißtrauensbezeugung durch Ali Khameini

Die mächtigste Person im Iran, Ayathollah Ali Khameni, hat zu Beginn dieser Woche Präsident Ahmadinejad öffentlich gerügt, weil jener einen hochrangigen Beamten zu Unrecht entlassen haben soll. Die Details des Vorgangs spielen keine Rolle, denn entscheidend ist nur der gänzlich neue Aspekt, dass der Revolutionsführer erstmals ein Wort gegen den amtierenden Präsidenten ausgesprochen hat.

Ahmadinejad soll nicht für Palästinenser sprechen

Als wäre das nicht genug, wird Irans Präsident von Palästinenserführer Mahmoud Abbas gerüffelt. Ahmadinejad habe nicht das Recht, für die Palästinenser zu sprechen. Die Palästinenser würden Israels Existenzrecht nicht in Frage stellen und wünschen sich einen Staat an dessen Seite:

“nobody gave Ahmadinejad the authorization to make statements of behalf of the Palestinian people”, and added, “We recognize the State of Israel, we do not seek its destruction, and we want to establish our state next to Israel”

Was würden eigentlich hierzulande die Parteigänger Ahmadinejads machen, wenn er gegen Rezai verlöre? Wenn Rezai das umsetzen würde, was er angekündigt hat: Kooperation mit den USA, mit der EU? Dann müßte Rezai (und Ayathollah Khameni) des Verrats an der iranischen Sache bezichtigt werden, nicht wahr? Denn die hat bislang nur unser lieber Präsident Ahmadinejad vertreten.

– MK

Leseempfehlung: Alle gegen einen

(Photo: Wikipedia CC)
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Jerusalem sollte christlich auf Achmadinedschad reagieren

Wednesday, July 30th, 2008

Der Iran betreibt nach eigenen Angaben mittlerweile 6000 Zentrifugen, die zur Anreicherung von Uran benötigt werden. Dabei geht man allgemein von 3000 Zentrifugen aus, die vorhanden sein müssen, um von einem Teststadium in die Produktionsphase für Industrie- und / oder Waffenzwecke übergehen zu können.

“A total of 3,000 centrifuges is the commonly accepted figure for a nuclear enrichment program that surpasses the experimental stage and can be used as a platform for a full industrial-scale program that could churn out enough material for dozens of nuclear weapons.

Iran says it plans to move toward large-scale uranium enrichment that ultimately will involve 54,000 centrifuges.”

Seit gestern befindet sich der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak in Washington. Dieses vorgestrige Trompeten seitens Iran dürfte ihm Musik in den Ohren gewesen sein.

Ein Fehltritt Achmadinedschads? Eher nicht. Eine vorsätzliche Provokation vielmehr. Weder Israel noch die USA können sich einen massiven Militärschlag gegen den Iran erlauben. Das Risiko, die gesamt Region vollends zu destabilisieren, ist selbst für einen Bush oder Olmert zu hoch. Allerdings dürfte es beide im Zweifelsfall reizen, eine – kurzsichtige! – Machtdemonstration zu liefern, die dem Iraner sehr entgegen kommen dürfte.

Der iranische Präsident, der sich demnächst wieder wählen lassen möchte, würde von einem begrenzten Militärschlag profitieren. Mit Kriegsrecht oder wenigstens unter Kriegsbedingungen lebt es sich als Undemokrat eindeutig besser.

In diesem Fall gilt also die widersinnig klingende Empfehlung an Israel (und Amerika), sich gegenüber den iranischen Provokationen zutiefst christlich zu verhalten: Schlägt Dir Teheran (verbal) auf die linke Backe, halte die rechte hin.

Dann dürfte für Achmedinedschad vielleicht sehr wahr werden, was mancher Papa bei der Züchtigung seines Kindes nur als Spruch benutzt: Mir tut es selbst am meisten mehr, Dich zu schlagen.

Dass ein iranisches Atomprogramm mittelfristig zur großen Gefahr werden kann, ist nachvollziehbar. Aber selbst Washington und Jerusalem räumen ein, dass keine akute Gefahr besteht. Wieso also sollte man jetzt zuschlagen und ein kaum kalkulierbares Risko eingehen, anstatt den iranischen Präsidenten fürs erste einfach nur reden zu lassen. Seine leeren Worte werden ihn im Innern nicht mehr lange stützen. Das weiß er. Deshalb braucht er die Reaktionen seiner Erzfeinde im Westen.

Nochmal, Ihr Juden und Methodisten: Seid Christen! Nur dieses eine mal.

– MK

(Photo: Hamed Saber)
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