Zitat des Tages:

  Die israelische Debatte über die arabische Einheit geht weit zurück. Sie begann schon in den fünfziger Jahren, als die Idee der panarabischen Eintracht ihren Kopf hob. Präsident Gamal Abdel Nasser hisste das Banner in Ägypten, während die panarabische Baath-Bewegung in Ländern wie Syrien und dem Irak zu einer prägenden Kraft aufstieg, bevor sie Machtapparate mafiotischer Prägung erzeugte.

Uri Avnery
(10 Jahre Abgeordneter der Knesset, Friedensaktivist, Autor. Zur Versöhnung der jahrelang verfeindeten Palästinensergruppen Hamas und Fatah im Mai 2011.)

 

Netanjahus Rede vor US Kongress: Pressespiegel

Die einhellige Begeisterung, mit der die Senatoren und Repräsentanten des US Kongress die Rede des israelischen Premierministers Benjanim Netanjahu aufgenommen und damit dessen faktischer Blockade einer friedlichen Lösung zugestimmt haben, ist besorgniserregend.

Denn immerhin hat Netanjahu damit eine ähnlichen Freifahrschein bekommen, wie ihn der notorische Ariel Scharon seinerzeit von George W. Bush bekommen hat.

Beim [...]

Obama und Netanjahu: Wie Snoopy und Lucy

Das erinnerte ein bisschen an Snoopy, wie sich Barack Obama und Benjamin Netanyahu dieser Tage in Washington wieder gesehen haben.

In einem schon älteren Cartoon steht Snoopy etwas vertrottelt neben der kessen sommersprossigen Lucy auf der Eisbahn. Unterwürfig sagt er zu ihr “Wollen wir ein bisschen rutschen, Süsse?”, worauf Lucy ihn kalt abblitzen lässt mit [...]

Süddeutsche Zeitung: Eindreschen auf Obamas Klimapolitik

Christian Wernicke von der Süddeutschen Zeitung liefert in der aktuellen Osterausgabe unter dem Titel “Das Märchen vom Wandel”  einen veritablen Verriss Obamas.

Dem Leser wird klar gemacht, in welchen Kategorien “der Verkünder von Amerikas Erneuerung” namens Obama handelt: Märchen, Tricks, tollkühne Kuhhandel, geträllerte Wahllügen.

Wernicke beginnt mit einem perfiden Auftakt: “Es ist des Präsidenten liebster [...]

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Aufgelesen

  What Orwell feared were those who would ban books. What Huxley feared was that there would be no reason to ban a book, for there would be no one who wanted to read one. Orwell feared those who would deprive us of information. Huxley feared those who would give us so much that we would be reduced to passivity and egoism. Orwell feared that the truth would be concealed from us. Huxley feared the truth would be drowned in a sea of irrelevance. Orwell feared we would become a captive culture. Huxley feared we would become a trivial culture, preoccupied with some equivalent of the feelies, the orgy porgy, and the centrifugal bumblepuppy. In short, Orwell feared that what we hate will ruin us. Huxley feared that what we love will ruin us.

Neil Postman "We are amusing ourselves to death"

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