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Michael Wolffsohn träumt von Groß-Israel

Arabischer Frühling Der inzwischen im Ruhestand befindliche Historiker Michael Wolffsohn hat sich in der Süddeutschen Zeitung mit der künftigen Lage im Nahen Osten befasst. Die Frage, die ihn umtreibt lautet: Wie sieht die Landkarte des Nahen Ostens aus, wenn der

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Veröffentlicht unter Ariel Scharon, Gründung Israel, Israel, Jordanien, Libanon, Naher und Mittlerer Osten, Palästina, Palästinenser, Siedlungen, Westbank, Zionismus

Israel - Zitat des Tages

 ... dieser Beschluss ist eine würdelose Kapitulation vor dreisten arabischen Drohungen [und] das demütigste und empörendste politische Vorkommnis [...] seit dem Verrat, den 1938 die Demokratie an der Tschechoslowakei verübte. [...] Der kleine jüdische Staat in Palästina wäre eine Demokratie arbeitsamer und kulturwilliger Menschen gewesen, der die ganze natürliche Sympathie eines Landes von den Traditionen Amerikas gehören sollte. Warum sind wir verdammt, überall in der Welt das Schlechte, Retrograde, Faule, den Völkern verhaßte - in diesem Fall den Feudalismus der arabischen Ölmagnaten - zu stützen und die Demokratie zu ruinieren, indem wir vorgeben, sie zu verteidigen?

Thomas Mann
(Schriftsteller, Literatur-Nobelpreisträger 1929. Angesichts des drohenden Politikwechsels in Washington, nun doch nicht für die Gründung eines jüdischen Staats eintreten. Präsident Roosevelt hatte dies in einem Brief vom April 1945 an den saudischen König Saud angekündigt.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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