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Michael Wolffsohn träumt von Groß-Israel

Arabischer Frühling Der inzwischen im Ruhestand befindliche Historiker Michael Wolffsohn hat sich in der Süddeutschen Zeitung mit der künftigen Lage im Nahen Osten befasst. Die Frage, die ihn umtreibt lautet: Wie sieht die Landkarte des Nahen Ostens aus, wenn der

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Veröffentlicht unter Ariel Scharon, Gründung Israel, Israel, Jordanien, Libanon, Naher und Mittlerer Osten, Palästina, Palästinenser, Siedlungen, Westbank, Zionismus

Israel - Zitat des Tages

 Die Lösung [des israelisch-palästinensischen Konflikts] ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw. Dieser Frieden wird zustande kommen, weil die einzige Alternative für beide Seiten die Hölle bedeutet.

Uri Avneri
(10 Jahre Abgeordneter der Knesset, Friedensaktivist, Autor. Zur fortgesetzten israelischen Weigerung, Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines autonomen Palästinenserstaates anzuerkennen.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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