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Jüdische Antisemiten – oder wie Bibi die Welt sieht

Roy Isacowitz hat ein Identitätsproblem. Bis vor kurzem sah er sich als normaler Bürger Israels. Von Geburt an. Seit über vierzig Jahren. Er dachte, er hat keinen Funken Rassismus in sich. Und jetzt das. Über Nacht ist er zum Antisemiten

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Veröffentlicht unter BDS, Israel, Jerusalem, Netanyahu, Palästina, Palästinenser, Zionismus

Israel - Zitat des Tages

 Was muß darum der Judenmord für Eichmann bedeuten? Gekuppelt an die Macht, den Status, die Uniform, das Auto mit Chauffeur, die Mätressen, den Schnaps, die Feste, und natürlich, auch gekuppelt an die schönen Dinge, die er sah, Städte, Budapest, Musik, die er hörte, seine Kinder - natürlich steigen ihm Tränen der Rührung und des Heimwehs in die Augen, wenn er an die Tage der Gaskeller zurück denkt. Wie konnte jemand annehmen, daß er Entsetzen oder Reue beim Anhören der Zeugen zeigen würde: das war die gute alte Zeit.

Harry Mulisch
(Beobachter des Eichmann-Prozesses in Jerusalem, 1961/62. Zur Psychologie des NS-Massenmörders Adolf Eichmann)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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