Israel 2013: Wahlen auf Leben oder Tod

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Wäre ich in Israel würde ich heute wählen als müsste ich verdammt nochmal alles aus dieser Wahl herausholen.

Gegen diesen Polit-Kitsch, den der schmierige Netanjahu veranstaltet.

Netanjahu ist nur ein Feigling, der sich an seinen Sessel klammert.

Die Regierung Israels wurde gekidnappt von den heutigen Erben des radikalen Meir Kahane, mit ihrem ganzen geistigen Müll im Gepäck.

Und was macht Netanjahu? Er sitzt daneben und tut so, als könnte er sie einbinden, zähmen.

Aber nur, weil er sich in Wirklichkeit in die Hosen macht vor denen.

Die Kahane-Gefolgschaft ist doch besoffen in ihrem tyrannischem Gehabe.

Einer nach dem andern von denen erzählt uns, dass Demokratie, universelle Menschenrechte, Rechte für Minderheiten nachrangig sind gegenüber den engstirnigen, sexistischen, grinsend-zufrieden-lärmend rassistischen Minderheiten-Einstellungen der extremen Orthodoxen, die auch noch obszönerweise, nötigenderweise und brutalerweise behaupten, für alle Juden zu sprechen.

Wäre ich in Israel, würde ich wählen, als würde mein Leben davon abhängen. Denn in gewisser Weise tut es das.

– Schlesinger

PS.: Ergänzung folgt.

Vorläufige Hochrechung ~ 22.00 Ortszeit  Exit polls give right-wing 61, center-left 59 seats (of 120);

Höhere Wahlbeteiligung als 2009;

Kadima schwere Verluste;

Erstaunlicher Zugewinn für TV-Anchorman Yair Lapid (vorauss. 19 Sitze)

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Veröffentlicht unter Israel, Netanjahu

Israel - Zitat des Tages

 ... dieser Beschluss ist eine würdelose Kapitulation vor dreisten arabischen Drohungen [und] das demütigste und empörendste politische Vorkommnis [...] seit dem Verrat, den 1938 die Demokratie an der Tschechoslowakei verübte. [...] Der kleine jüdische Staat in Palästina wäre eine Demokratie arbeitsamer und kulturwilliger Menschen gewesen, der die ganze natürliche Sympathie eines Landes von den Traditionen Amerikas gehören sollte. Warum sind wir verdammt, überall in der Welt das Schlechte, Retrograde, Faule, den Völkern verhaßte - in diesem Fall den Feudalismus der arabischen Ölmagnaten - zu stützen und die Demokratie zu ruinieren, indem wir vorgeben, sie zu verteidigen?

Thomas Mann
(Schriftsteller, Literatur-Nobelpreisträger 1929. Angesichts des drohenden Politikwechsels in Washington, nun doch nicht für die Gründung eines jüdischen Staats eintreten. Präsident Roosevelt hatte dies in einem Brief vom April 1945 an den saudischen König Saud angekündigt.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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