Zitat des Tages:

  I think that the sense amongst the Israeli delegation [Prime Minister Netanyahu et.al.] coming back from D.C. right now [march 2010] is that they fell into a trap. The general sense in Israel right now is that the prime minister was sorely humiliated by President Obama. There is quite a degree of amazement the way he was treated. I think it's fair to say that neither the prime minister nor his defense minister, Ehud Barak, were aware of the kind of reception that they were greeted with at the White House. The reason is that they did not expect the Obama administration to insist on a freeze of all activities in East Jerusalem, including those Jewish neighborhoods built decades ago, which, as it was understood with both Presidents Clinton and Bush, would remain part of Israel in any future peace settlement.

Ehud Yaari
(Kommentator auf Channel 2, israelisches Fernsehen. Zur israelischen Reaktion auf die kühle Art, wie Premierminister Netanyahu in Washington empfangen wurde, nachdem kurz zuvor in Israel der Bau von 1600 Häusern angekündigt worden war.)

 

Israel 2013: Wahlen auf Leben oder Tod

Wäre ich in Israel würde ich heute wählen als müsste ich verdammt nochmal alles aus dieser Wahl herausholen.

Gegen diesen Polit-Kitsch, den der schmierige Netanjahu veranstaltet.

Netanjahu ist nur ein Feigling, der sich an seinen Sessel klammert.

Die Regierung Israels wurde gekidnappt von den heutigen Erben des radikalen Meir Kahane, mit ihrem ganzen geistigen Müll im Gepäck.

Und was macht Netanjahu? Er sitzt daneben und tut so, als könnte er sie einbinden, zähmen.

Aber nur, weil er sich in Wirklichkeit in die Hosen macht vor denen.

Die Kahane-Gefolgschaft ist doch besoffen in ihrem tyrannischem Gehabe.

Einer nach dem andern von denen erzählt uns, dass Demokratie, universelle Menschenrechte, Rechte für Minderheiten nachrangig sind gegenüber den engstirnigen, sexistischen, grinsend-zufrieden-lärmend rassistischen Minderheiten-Einstellungen der extremen Orthodoxen, die auch noch obszönerweise, nötigenderweise und brutalerweise behaupten, für alle Juden zu sprechen.

Wäre ich in Israel, würde ich wählen, als würde mein Leben davon abhängen. Denn in gewisser Weise tut es das.

– Schlesinger

PS.: Ergänzung folgt.

Vorläufige Hochrechung ~ 22.00 Ortszeit  Exit polls give right-wing 61, center-left 59 seats (of 120);

Höhere Wahlbeteiligung als 2009;

Kadima schwere Verluste;

Erstaunlicher Zugewinn für TV-Anchorman Yair Lapid (vorauss. 19 Sitze)

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Aufgelesen

  Der 5-jährige israelische Junge antwortete dem Reporter auf die Frage, warum so viele Palästinenser frei gekommen sind: "Weil wir viele von ihnen gefangen nahmen und sie nur einen." (Nach dem Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas, bei dem der israelische Soldat GiladShalit gegen über tausend palästinensische Gefangene getauscht wurde.)

Uri Avnery

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