Israel 2013: Wahlen auf Leben oder Tod

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Wäre ich in Israel würde ich heute wählen als müsste ich verdammt nochmal alles aus dieser Wahl herausholen.

Gegen diesen Polit-Kitsch, den der schmierige Netanjahu veranstaltet.

Netanjahu ist nur ein Feigling, der sich an seinen Sessel klammert.

Die Regierung Israels wurde gekidnappt von den heutigen Erben des radikalen Meir Kahane, mit ihrem ganzen geistigen Müll im Gepäck.

Und was macht Netanjahu? Er sitzt daneben und tut so, als könnte er sie einbinden, zähmen.

Aber nur, weil er sich in Wirklichkeit in die Hosen macht vor denen.

Die Kahane-Gefolgschaft ist doch besoffen in ihrem tyrannischem Gehabe.

Einer nach dem andern von denen erzählt uns, dass Demokratie, universelle Menschenrechte, Rechte für Minderheiten nachrangig sind gegenüber den engstirnigen, sexistischen, grinsend-zufrieden-lärmend rassistischen Minderheiten-Einstellungen der extremen Orthodoxen, die auch noch obszönerweise, nötigenderweise und brutalerweise behaupten, für alle Juden zu sprechen.

Wäre ich in Israel, würde ich wählen, als würde mein Leben davon abhängen. Denn in gewisser Weise tut es das.

– Schlesinger

PS.: Ergänzung folgt.

Vorläufige Hochrechung ~ 22.00 Ortszeit  Exit polls give right-wing 61, center-left 59 seats (of 120);

Höhere Wahlbeteiligung als 2009;

Kadima schwere Verluste;

Erstaunlicher Zugewinn für TV-Anchorman Yair Lapid (vorauss. 19 Sitze)

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Veröffentlicht unter Israel, Netanjahu

Israel - Zitat des Tages

 Die Lösung [des israelisch-palästinensischen Konflikts] ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw. Dieser Frieden wird zustande kommen, weil die einzige Alternative für beide Seiten die Hölle bedeutet.

Uri Avneri
(10 Jahre Abgeordneter der Knesset, Friedensaktivist, Autor. Zur fortgesetzten israelischen Weigerung, Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines autonomen Palästinenserstaates anzuerkennen.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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