66% Israelis: Nein zu palästinensischem Staat in der Westbank

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Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage sind ernüchternd.

Die große israelisches Tageszeitung Maariv fragte, ob man die Gründung eines demilitarisierten palästinensischen Staates unterstützen würde.

Genau zwei Drittel der Befragten haben das verneint.

Ausdrücklich befürwortet haben diese Option spärliche 11 Prozent.

Niemand gegen Siedlung

Irritierend hoch ist die Zustimmung zur Besiedlung des international zuletzt sehr umstrittenen Gebietes “E1 zwischen Jerusalem und Maale Adumim.

9 Prozent haben sich gegen die Besiedlung ausgesprochen. 40 Prozent waren unentschieden, und 51 explizit dafür.

Wird dieses Gebiet zwischen Jerusalem und Jordanien weiter von jüdischen Gemeinden besiedelt, zerschneidet es die Westbank vollends in zwei Teile.

Vielleicht kommt es darauf längst nicht mehr an, da der Flickenteppich namens Westbank ohnehin kaum mehr in einen ordnungsgemäßen, autonomen, normal funktionierenden palästinensichen Staat umgebildet werden kann.

– Schlesinger

Photo: Gilabrand (Wikimedia CC Lizenz)

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Israel - Zitat des Tages

 Um die weit über 2000 Kilometer lange Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan effektiv zu schließen und sodann die innerhalb Afghanistans befindlichen Taliban an weiteren Akten des Bürgerkrieges und des Terrorismus zu hindern, brauchte man nicht nur 100000 oder 150000 westliche Soldaten vor Ort, sondern eher die dreifache Zahl! Dazu sind die westlichen Regierungen weder materiell fähig noch willens.

Helmut Schmidt
(Bundeskanzler von 1974-82. Über die wenig hoffnungsvolle Lage in Afghanistan.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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