Europäer wütend über Israels neues Siedlungsprogramm

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Einen Tag nach der Aufwertung der Palästinenser in den Vereinten Nationen setzte es eine Ohrfeige: Tausende neue Siedlungen wurden genehmigt.

Diesmal scheint das Murmeltier nicht täglich zu grüßen und danach zu verschwinden.

Die Europäer sind regelrecht wütend über den provozierenden Schritt Jerusalems.

Die HAARETZ schreibt:

Diplomatic crisis worsening

Europe condemns Israel settlement plans;
some ambassadors summoned;
Britain, Sweden, France call Israeli ambassadors in for censure;
Germany and Sweden urge Israel to refrain from construction;

senior European diplomat: This time it won’t just be condemnation, there will be real action taken against Israel.

Premierminister Netanjahu gibt sich vorläufig gelassen:

We will carry on building in Jerusalem and in all the places that are on the map of Israel’s strategic interests

Zudem hat Israels Finanzminister Juval Steinitz gestern angekündigt die für den laufenden Monat anstehende Steuerrückerstattung an die palästinensische Autonomiebehörde auszusetzen.

Es darf gewettet werden. Ich meine Netanjahu kommt auch dieses mal ohne Blessuren davon.

– Schlesinger

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Veröffentlicht unter Israel, Jerusalem, Naher und Mittlerer Osten, Netanjahu, Palästina, Palästinenser, Siedlungen

Israel - Zitat des Tages

 Afghanistan ist weder ein funktionstüchtiger Staat (es ist noch niemals ein dauerhaft funktionstüchtiger Staat gewesen) noch eine Nation. Es handelt sich vielmehr um eine Vielzahl von Völkern und Stämmen. Deshalb bleibt auch pro futuro ein voll funktionsfähiger Staat sehr unwahrscheinlich.

Helmut Schmidt
(Bundeskanzler von 1974-82. Über die wenig hoffnungsvolle Lage in Afghanistan.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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