US Präsident und Senatoren: Furcht vor Israel

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Bill Kristol, einer der bekanntesten konservativen Kommentatoren Amerikas und Vorsitzender der Israel-Lobby „Emergency Committee for Israel„, ist zufrieden mit Obamas Israelpolitik.

Aktuell bescheinigt Kristol seinem Präsidenten eine positive nahostpolitische Entwicklung von dessen Kairoer Rede in 2009 bis hin zum letzten Auftritt Obamas vor dem Lobbyverband AIPAC:

I agree with Obama’s Israel policies to a considerable degree.

The difference [between Obama and Republican candidate Mitt Romney on issues relating to Iran and Israel] is not that great.

Zuckerbrot und Peitsche

Kristol ist nicht immer so milde. Sein Emergency Committee for Israel setzt den Präsidenten und die Repräsentanten und Senatoren des Kongress mit großflächigen Anzeigen und Videoclips gehörig unter Druck. Im Video“Daylight: The Story of Obama and Israel“ wird dem Präsidenten kein gutes Zeugnis ausgestellt. Der habe die „Beziehungen zu Israel

verschlechtert“, seine Haltung zu Israel sei „alarmierend“:

Obama darf es sich aussuchen: Will er gelobt werden von der israel-loyalen Rechten oder will er als Israel-Feind attackiert werden?

U.S. President Obama addresses the American Israel Public Affairs Committee March 4, 2012 DC. (Getty Images via @daylife)

Zuletzt hat Obama betont, dass die Anstrengungen Amerikas zugunsten Israels in seiner Ägide größer sind als sie es je waren.

Das wird alle überraschen, die noch die Rede Obamas in Kairo in den Ohren haben.

Könnte es sein, dass es Obama nicht anders ergeht als den Kongressabgeordneten, die sich von der Israel-Lobby im eigenen Land „eingeschüchtert“ fühlen, sich lieber „ruhig verhalten“ und in politischer „Furcht leben“?

Das jedenfalls legen die Worte von Jeremy Ben-Ami nahe, des Präsidenten von JStreet, einem liberalen jüdischen Verband, der offene Kritik an Israel für legitim hält.

— Schlesinger

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Veröffentlicht in Barack Obama, Israel, Naher und Mittlerer Osten, Repräsentantenhaus, Senat, USA
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Israel - Zitat des Tages

 At times it seems as if what Jews do to other jews in this country [Israel] would be defined in any other country as nothing less than antisemtisim.

David Grossman
(Israelischer Autor. Man vergleiche das mit einer nicht untypischen Äußerung eines ultra-orthodoxen jüdischen Siedlers: "The Israeli secular entity has to be destroyed. God can't reveal himself until it's all wiped out. As long as the state of Israel stays as it is, there will be no redemption." Shmuel Ben Yishai, Settler, Hebron (Interview CBS Frontline April 2005). Was der Siedler hier verlangt ist nichts weniger als die Beseitigung des Staates Israel.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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