Israel & Palästina

Israel: Entscheidender Schlag gegen Hamas!

Israel hat Hamas im Prinzip bezwungen.

Die Armee gibt das Ergebnis einer spektakulären Aktion bekannt:

Der Zweck dieser Operation war die Kommandostruktur und Befehlskette von Hamas und ihre terroristische Infrastruktur schwer zu beschädigen.

Das war eine chirurgische Operation in Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst, die auf Basis genauer geheimdienstlicher Informationen und mit Hilfe modernster Mitteln durchgeführt wurde.

Das Ziel des Angriffs ist Ahmed Jabari, der Stabschef der Izzedin el Kassam Brigaden. Die Kassam-Brigaden sind der militärische Flügel von Hamas.

Jabari wurde in seinem Fahrzeug von eine Hellfire-Rakete getroffen.

Damit dürfte Hamas weitgehend gelähmt sein. Meint man in Israel.

Korrektur: Meinte man in Israel.

Denn dieser gerade geschilderte Vorgang ist nicht aktuell. Er stammt aus dem Jahr 2012. Daher dürfte Hamas seit 2012 weitgehend handlungsunfähig sein.

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Krieg in Gaza: Bitte recht freundlich!

Die israelische Armee, die sich immer wieder gerne als die “moralischste Armee der Welt” bezeichnet, hat bisweilen eine merkwürdige Art sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Der Untertitel dieses Bildes eines Soldaten im aktuellen Gazakrieg  könnte lauten:

Soldaten der IDF: auch im Einsatz gut gelaunt und gut aussehend!

Soldat der IDF in Gaza

Soldat der IDF in Gaza

Photo: Israel Defense Forces (IDF) (Flickr CC Lizenz)

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Katholische Erziehung

Ein beschaulicher, gut situierter Haushalt in Baden-Baden, später Mannheim. Der Vater des Jungen war Geistlicher. Der Vater hatte sich ebenso wie die Mutter stets um den Sohn und die beiden Töchter gekümmert. Der Sohn sollte ebenfalls Priester werden. Er genoß eine gute Schulausbildung und brachte gute Noten mit nach Hause.

Aus dem Lebensbericht dieses Mannes:*

Durch das Gelübde meines Vaters, wonach ich Geistlicher werden sollte, stand mein Lebensberuf fest vorge-zeichnet. Meine ganze Erziehung war darauf abgestellt. Ich wurde von meinem Vater nach strengen militärischen Grundsätzen erzogen.

Dazu die tiefreligiöse Atmosphäre in unserer Familie. Mein Vater war fanatischer Katholik. Während meines Lebens in Baden-Baden sah ich meinen Vater selten, da er meist auf Reisen oder Monate hindurch an anderen Orten tätig war.

Dies änderte sich in Mannheim. Mein Vater fand da doch fast täglich Zeit, sich mit mir zu beschäftigen, sei es um meine Schularbeiten zu sehen oder mit mir über meinen zukünftigen Beruf zu sprechen.

Am liebsten waren mir doch seine Erzählungen aus seiner Dienstzeit in Ostafrika, seine Schilderungen über die Kämpfe mit den aufständischen Eingeborenen, deren Leben und Treiben und ihrem finsteren Götzenkult.

Mit glühender Begeisterung hörte ich zu, wenn er von der segensreichen und zivilisatorischen Tätigkeit der Missions-Gesellschaften sprach. Es stand für mich fest, daß ich unbedingt Missionar würde und dann ins dunkelste Afrika, möglichst mitten in den finstersten Urwald käme.

Besondere Festtage waren für mich, wenn zu uns einer der alten, bärtigen Afrikaner-Patres, die mein Vater aus Ostafrika kannte, zu Besuch kam. Da wich ich nicht, um ja kein Wort der Unterhaltung zu verlieren. Ja, ich vergaß sogar meinen Hans darüber. Meine Eltern führten ein sehr gastliches Haus, obwohl sie selbst kaum zu Gesellschaften ausgingen.

In der Hauptsache verkehrten Geistliche aus allen Kreisen bei uns. Mein Vater wurde im Laufe der Jahre immer religiöser. Sooft es ihm seine Zeit erlaubte, fuhr er mit mir zu all den Wallfahrtsstätten und Gnadenorten meiner Heimat, sowohl nach Einsiedeln in der Schweiz wie nach Lourdes in Frankreich.

Inbrünstig erflehte er den Segen des Himmels für mich, daß ich dereinst ein gottbegnadeter Priester würde. Ich selbst war auch tief gläubig, soweit man dies als Knabe in den Jahren sein kann, und nahm es mit meinen religiösen Pflichten sehr ernst.

Ich betete in wahrhaft kindlichem Ernst und war sehr eifrig als Ministrant tätig. Von meinen Eltern war ich so erzogen, daß ich allen Erwachsenen und besonders Älteren mit Achtung und Ehrerbietung zu begegnen hätte, ganz gleich aus welchen Kreisen sie kämen. Überall, wo es notwendig ist, behilflich zu sein, wurde mir zur obersten Pflicht gemacht.

Dieser Bericht stammt von Rudolf Höß, dem Lagerkommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz.

Höß war bis zu seiner Hinrichtung zutiefst davon überzeugt, lediglich seine Pflicht erfüllt zu haben. Mehr noch: er gab an seine Aufgabe nicht nur bestmöglich organisiert und damit vorbildlich gehandelt, sondern sie auch besonders moralisch durchgeführt zu haben. Mit der Einführung von Zyklon B sei die aus seiner Sicht unabänderliche Vernichtung des erklärten Staatsfeindes viel weniger grausam gewesen, als dies bei den zuvor erfolgten Massenerschießungen oder Tötungen durch Diesel-Abgase der Fall gewesen sei.

Diesem guten und feinfühligem Menschen – so Höß’ Selbstbeschreibung – ist seine schwere Aufgabe zwischendurch auch zur Belastung geworden. So mußte er sich bei seinen Pferden oder einem Klavierkonzert Ausgleich verschaffen.

Höß hatte die Ideologie seines Vorgesetzten Heinrich Himmler vollständig verinnerlicht: tun, was zu tun ist und dabei anständig zu bleiben. Vorbildliches Pflichtbewußtsein und Einsatz für Volk und Vaterland bis zur Selbstaufgabe.

Religion oder Religiösität war noch nie ein Garant für ein besseres Leben. Kein Schutz gegen die eigene Natur. Aber schon immer nützlich, sich selbst als ein besserer Mensch vorzukommen.

Unnötig zu ergänzen, dass sich das hier Gesagte auf alle Religionen erstreckt.

Wie sagte Schopenhauer?

Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten, wie könnte dann Nero ein Zögling Senecas seyn?

* Übernommen aus: Kommandant in Auschwitz, dtv TB, München 1963, S.24f.

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Israel - Zitat des Tages

 Ich bin Zionist in allen Punkten, die die Errettung von Juden betreffen, aber ich bin kein Zionist, wenn es um die "Errettung des Heiligen Landes" geht.

Amos Oz
(Israelischer Schriftsteller. Zur Frage, wie eine Landnahme zu rechtfertigen ist und wie sie nicht mehr zu rechtfertigen ist.)

Presseschau Naher Osten (englisch)

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